Wenn es draußen wieder merklich kälter wird, wird es auch langsam wieder Zeit, die Winterreifen aufziehen zu lassen. Denn diese sorgen zu jeder Zeit für guten Grip auf vereisten und verschneiten Straßen.

Ein bekannter Hersteller ist Pirelli, der sicherlich vielen von uns aus der Formel 1 bekannt ist. Zudem kannst Du auch für Deinen Privatwagen Reifen von dieser Marke kaufen. Im folgenden Pirelli Winterreifen Test erfährst Du, welche drei Modelle besonders beliebt sind und wann die Reifen generell gewechselt werden sollten.

Top 3 Pirelli Winterreifen

Pirelli Winterreifen Test
Abbildung
1. Platz
Testsieger
2. Platz
3. Platz
Modell Pirelli W 210 Snowcontrol 3 M Pirelli Winter Sottozero 3 XL FSL M Pirelli Cinturato Winter FSL M
Hersteller Pirelli Pirelli Pirelli
Ergebnis
Testsieger
Pirelli W 210 Snowcontrol 3 M
1,2
Pirelli Winterreifen Test
(01/2021)
2. Platz
Pirelli Winter Sottozero 3 XL FSL M
1,4
Pirelli Winterreifen Test
(01/2021)
3. Platz
Pirelli Cinturato Winter FSL M
1,6
Pirelli Winterreifen Test
(01/2021)
Kundenbewertung
Reifendimension
205/55 R16
215/55 R17
205/55 R16
Kraftstoffeffizienzklasse
E
E
E
Nasshaftungsklasse
B
B
B
Rollgeräusch
72 dB
72 dB
66 dB
Geschwindigkeitsindex
H - 210 km/h
V - 240 km/h
H - 210 km/h
Versch. Größen
done
done
done
M+S Kennung
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Schneeflockensymbol
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done
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Vorteile
  • Gut auf Nässe
  • Angenehmer Komfort
  • Gut auf Nässe
  • Fairer Preis
  • Kraftstoffverbrauch
  • Nasse Fahrbahn
Nachteile
  • Etwas schwächer auf trockener und schneebedeckter Fahrbahn
  • Mäßige Zugkraft auf Schnee
  • Trockene Fahrbahn
Fazit
format_quoteGut und sehr Preiswert
format_quoteGutes Preis-Leistungsverhältnis
format_quoteEmpfehlenswert
Angebote

1. Pirelli Winter 210 SnowControl 3

Dieser Pirelli Winterreifen eignet sich für Kleinwagen und Mittelklassewagen. Er bietet bei leicht winterlichen und auch bei extrem winterlichen Bedingungen einen guten Grip. Dafür besteht er aus einer speziellen Gummimischung, die auch bei nasser Fahrbahn für Sicherheit sorgt. Zudem fällt der Spritverbrauch geringer aus, als bei anderen vergleichbaren Winterreifen.

  • Kraftstoffeffizienz: E
  • Nasshaftung: B
  • Geräuschemission: 72 db
  • Spezifische Eigenschaften: M+S, 3PMSF

2. Pirelli Winter SottoZero 3

Dieser Winterreifen von Pirelli ist in erster Linie für Premium-Fahrzeuge gedacht. Er sorgt auf nassen und glatten Straßen für einen sicheren Halt und bietet Dir als Fahrer ein hohes Maß an Komfort und Performance. Durch ein spezielles Profildesign fallen die Fahrgeräusche im Innenraum recht gering aus. Zudem fallen die Bremswege recht kurz aus, was in gefährlichen Situationen sehr nützlich ist.

Sichere Fahrten auch im Winter

Der Winterreifen von Pirelli wurde entwickelt, um allen Verwendern ein höchstes Maß an Komfort und Sicherheit zu bieten, insbesondere auf winterlichen Straßen. Durch die sehr praktisch angebrachten Lamellen und ein verbessertes Laufflächenprofil wird stets für eine ideale Haftung gesorgt, bei allen Wetterbedingungen.

  • Kraftstoffeffizienz: E
  • Nasshaftung: B
  • Geräuschemission: 72 db
  • Spezifische Eigenschaften: M+S, 3PMSF

3. Pirelli WT Cinturato

Der Pirelli Winterreifen WT Cinturato abreitet stets zuverlässig und erleichtert jede Fahrt auf winterlichen Fahrbahnen. Für ihn spricht unter anderem auch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Beachte aber, dass es sich auch nur um den Reifen handelt und somit keine Felgen mitgeliefert werden.

  • Kraftstoffeffizienz: E
  • Nasshaftung: B
  • Geräuschemission: 66 db
  • Spezifische Eigenschaften: M+S, 3PMSF

Wann sollten die Reifen gewechselt werden?

Es wird gesagt, dass die Reifen spätestens dann aufgezogen werden sollten, wenn das erste Laub fällt. Denn dann dauert es zumeist nicht mehr lange, bis es friert. Um dann bestens gewappnet zu sein, solltest Du Anfang Oktober die Pirelli Winterreifen aufziehen beziehungsweise aufziehen lassen. Denn einen gesetzlich festgeschriebenen Stichtag gibt es für den Reifenwechsel nicht. Du kannst Dich aber an einigen inoffiziellen Richtlinien und Tipps orientieren.

So gibt es zum Beispiel die O bis O-Regel. Nach dieser solltest Du die Winterreifen von Oktober bis mindestens Ostern verwenden. Denn in diesem Zeitraum ist im Jahr am ehesten mit Frost, Eis und Schnee zu rechnen. Darüber hinaus kannst Du Dich auch an der sogenannten Sieben-Grad-Regel orientieren. Sobald die Temperatur so tief gesunken ist, ist es besser, Winterreifen zu verwenden. Begründet wird dies damit, dass Sommer-Modelle einfach nicht für solche Bedingungen ausgelegt sind und daher keinen guten Grip mehr bieten können.

Kaufberatung

Bevor Du neue Winterreifen von Pirelli kaufst, solltest Du einige Punkte beachten. So müssen diese in erster Linie zu Deinem Auto passen. Ob das der Fall ist, kannst Du in der Bedienungsanleitung sehen. Ist dieser Punkt gegeben, musst Du auch noch diese Punkte beachten:

1. Neuwertigkeit

Neue Reifen sind die sicherste Variante. Denn dann kannst Du Dich darauf berufen, dass diese in einem einwandfreien Zustand sein müssen. Bei runderneuerten Reifen ist dagegen Vorsicht geboten. Denn diese sind zwar etwas günstiger, dafür aber auch eben nicht komplett neu. Bei solchen Modellen wird lediglich die Lauffläche erneuert, die Karkasse ist aber noch die gleiche.

Diese sollte sich in einem einwandfreien Zustand befinden, wenn die Reifen weiter verkauft werden.

Denn Sicherheit ist oberstes Gesetz im Straßenverkehr.

Mittlerweile gibt es mehrere Anbieter, die runderneuerte Reifen anbieten. Ein Laie kann diese häufig nicht sauf den ersten Blick von neuen Modellen unterscheiden. Wer genau hinsieht, sollte aber eine Markierung erkennen, wie zum Beispiel ein R oder das Wort retreaded, was au Deutsch runderneuert bedeutet.

2. Die Reifengröße

Bevor Du neue Reifen kaufst, ist es mit am wichtigsten nach der passenden Größe zu schauen. Denn nur wenn diese in der Bedienungsanleitung steht, darfst Du entsprechende Modelle verwenden. Würdest Du eine nicht erlaubte Größe verwenden, kann dies Geldstrafen, Punkte in Flensburg und sogar auch ein Führerscheinentzug zur Folge haben. Letzteres passiert allerdings nur sehr selten und nur in Extremfällen. Die geeigneten Reifen-Größen findest Du in der Bedienungsanleitung Deines Autos, genauer gesagt in der sogenannten Zulassungsbescheinigung Teil 1 (früher hieß dieses Dokument Fahrzeugschein) unter den Punkten 15.1 und 15.2.

3. Zertifizierung

Früher konnten Winterreifen auf unterschiedliche Weisen gekennzeichnet werden. So konntest Du sie zum Beispiel an der Abkürzung M+S erkennen, die für Matsch und Schnee stand. Heute kommt dagegen ein Symbol zum Einsatz, auf dem eine Berg mit drei Zacken und eine Schneeflocken zu erkennen sind. Dieses wird von der sogenannten amerikanischen Straßenbehörde vergeben und zeigt, dass sich ein Pirelli Winterreifen für winterliche Bedienungen eignet. Leider hält sich aber längst nicht jedes Land an diese Markierung. 

4. Besonderheiten

Einige Pirelli Winterreifen haben spezielle und besondere Eigenschaften und können dadurch bestimmte Zwecke erfüllen. Hierzu gehören auch sogenannte Runflats. Sie haben im Inneren eine verstärkte Karkasse. Dadurch musst Du nicht direkt anhalten, wenn ein solcher Reifen einmal platzen sollte. Stattdessen musst Du einfach nur die Geschwindigkeit reduzieren (zumeist auf 80 km/h) und darfst noch bis zur nächsten Tankstelle weiterfahren. Das kann im Winter ein großer Vorteil sein, insbesondere dann, wenn Du Dich sowieso nicht selber an den Wechsel traust. Stattdessen fährst Du langsam und vorsichtig noch zur nächsten Werkstatt.

Dabei hast Du zu jeder Zeit den sinken Luftdruck über ein sogenanntes Reifendrucküberwachungssystem im Blick. Solche Modelle werden von einem verstärkten Gestell im Inneren gestützt und kommen daher auch eine gewisse Zeit ohne Luft zurecht. Es wird gesagt, dass Du mit Runflat-Reifen maximal 50 Kilometer fahren solltest, wenn sie geplatzt sind. In dieser Entfernung sollte sich idealerweise eine Werkstatt befinden. Diese wechselt den Reifen für Dich und kannst sicher weiter fahren.

Das EU-Reifenlabel

Auf dem sogenannten EU-Reifenlabel findest Du viele nützliche Informationen, die Dir die Kaufentscheidung deutlich erleichtern können. So werden auf diesem Etikett eines Winterreifens die Krafstoffeffizienz, die Nasshaftung und auch das sogenannte externe Rollgeräusch angegeben. Letzteres gibt ab, wie laut ein Reifen im Vorbeifahren und einer bestimmten Geschwindigkeit ist. Wie der Name bereits erahnen lässt, beschreibt dieser Wert die Haftung des Reifens auf der Straße. Diese sollte logischerweise so hoch wie möglich sein.

Denn im Winter ist dies noch wichtiger, da die Straßen von sich aus kaum Grip bieten. Mit den oben beschriebenen Winterreifen hast Du in den meisten Fällen eine gute Haftung auf winterlichen Untergründen. Ein weiterer wichtiger Punkt bei einem Winterreifen ist die Kraftstoffeffizienz. Diese gibt an, wie viel Sprit sich mit einem bestimmtem Modell sparen lässt. Hierbei werden die Winterreifen in unterschiedliche Klassen eingeteilt.

FAQ

Frage: Wie alt dürfen meine Winterreifen sein, um mit ihnen fahren zu dürfen?

Antwort: Es gibt keine generelle Regel, in der ein maximales Alter von Winterreifen zu lesen ist. Beachte aber, dass sie mit der Zeit immer mehr an Elastizität verlieren und dann einfach nicht mehr so gut funktionieren. Irgendwann ist dann ein Punkt gekommen, an dem Du die Pirelli Winterreifen gegen neue Modelle austauschen solltest. Denn alte und poröse Pneus können im schlimmsten Fall sogar platzen, was es natürlich unbedingt vermieden werden sollte.

Lass Deine Winterreifen daher vor jedem Aufziehen im Herbst von einer Werkstatt von einem Experten kontrollieren. Zudem solltest Du sie auch nicht mehr verwenden, wenn die Profiltiefe unter 1,6 Millimeter beträgt. Denn das kann zum einen gefährlich für Dich und die anderen Verkehrsteilnehmer sein und zum anderen auch eine Strafe mit sich ziehen. So kannst Du mit einer Geldbuße, Punkten und in einem extremen Fall sogar auch mit einem Führerscheinentzug rechnen.

Frage: Wie hoch muss die mindestens geforderte Profiltiefe bei Winterreifen sein?

Antwort: Die vom Gesetz festgelegte Mindest-Profiltiefe beträgt bei Winterreifen 1,6 Millimeter. Experten sind allerdings der Meinung, dass diese nicht ausreicht, um auf winterlichen Fahrbahnen immer einen guten Grip zu haben. Sie empfehlen daher eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern. Denn so kannst Du beruhigter auch auf Eis, Schnee und Matsch fahren und musst zudem auch nicht befürchten, dass Du eine Strafe erhältst, wenn die Mindestprofiltiefe unterschritten wird.

Frage: Wie schnell kann ich mit meinen Winterreifen fahren?

Antwort: Diese Frage lässt sich nicht ohne Weiteres pauschal beantworten. Denn hierbei ist entscheidend, wie hoch der jeweilige Geschwindigkeitsindex ausfällt. Dieser gibt an, wie schnell mit einem Winterreifen gefahren werden kann oder darf. Hierbei werden wieder unterschiedliche Klassen verwendet, die in der Tabelle unten aufgelistet werden:

  • S: maximal 180 km/h
  • T: maximal: 190 km/h
  • U: maximal: 200 km/h
  • H: maximal 210 km/h
  • V: maximal 240 km/h

Beachte diesen Wert unbedingt, um keine Probleme mit dem Gesetz zu bekommen. Du kannst den oben erwähnten Geschwindigkeitsindex aus der Bezeichnung des jeweiligen Reifens ablesen. Wenn diese zum Beispiel 205/55 R16 91T ist, darfst Du maximal 190 km/h fahren, da sich in dieser Folge ein T befindet.

Fazit

Wenn es draußen ungemütlich wird, ist die Zeit gekommen, um Winterreifen aufzuziehen. Doch bevor Du ein bestimmtes Modell kaufst, solltest Du die oben beschriebenen Punkte beachten. Hierbei spielt zum Beispiel das EU-Reifenlabel eine sehr wichtige Rolle. Zudem muss auch die Größe passen.

Die geeigneten Reifen sind in der Bedienungsanleitung angegeben.

Halte Dich unbedingt an die Größen, die Du dort findest. Denn sonst kann dies eine Geldstrafe, Punkte oder sogar einen Führerscheinentzug mit sich bringen. Das willst Du natürlich vermeiden. Am besten lässt Du ab Anfang Oktober Deine Winterreifen aufziehen und lässt sie dann bis Ostern drauf.

Denn in dieser Zeit ist es immer Mal wieder sehr kalt und die Straßen sind glatt. Um von dem plötzlichen Wintereinfall nicht überrascht zu werden, suchst Du schon im Herbst Deine Werkstatt auf und lässt den Reifenwechsel durchführen. Das hat den Vorteil, dass Du nicht wochenlang auf einen Termin warten musst, wenn im Winter viele andere Fahrer Winterreifen aufziehen lassen wollen. Hier gilt es also schnell zu sein und schon im Herbst die Reifen zu wechseln. Hierbei kannst Du Dich zudem auch an der sogenannten Sieben-Grad-Regel orientieren. Laut dieser sollte ein Reifenwechsel erfolgen, wenn die Temperaturen unter diese Grenze sinken. Denn sind die Straßen immer Mal wieder glatt und es schneit auch ab und zu.

Abschließend lässt sich daher sagen, dass es durchaus Sinn macht, pünktlich Pirelli Winterreifen aufziehen zu lassen. Der Hersteller hat hierfür sehr viele sehr gute und zuverlässig arbeitende Modelle im Angebot, wovon drei oben genauer beschrieben wurden. Bevor Du diese bestellst, solltest Du in der Bedienungsanleitung des Wagens nachsehen, ob sie sich überhaupt eignen.

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