Winterreifen sorgen auf vereisten und verschneiten Fahrbahnen für ein höchstes Maß an Sicherheit. Sie werden von diversen Herstellern angeboten, sodass es gar nicht so einfach ist, das passende Modell zu finden.

Der Winterreifen 225 45 R17 kommt sehr häufig zum Einsatz und eignet sich für unterschiedlichste Fahrzeuge. Doch wann sollte er aufgezogen werden und welche Strafen drohen, beim Fahren mit Sommerreifen aus Eis und Schnee? Alle dies und noch mehr rund um Thema Winterreifen 225 45 R17 wird im folgenden Winterreifen Test 225 45 R17 beschrieben und erläutert.

Top 3 Winterreifen 225/45 R17

Winterreifen 225/45 R17 Test
Abbildung
1. Platz
Testsieger
2. Platz
3. Platz
Modell Nexen Winguard Sport XL 225/45 R17 Continental WinterContact TS 860 225/45 R17 Pirelli Winter SottoZero 3 225/45 R17
Hersteller Nexen CONTINENTAL Pirelli
Ergebnis
Testsieger
Nexen Winguard Sport XL 225/45 R17
1,3
Winterreifen 225/45 R17 Test
(01/2021)
2. Platz
Continental WinterContact TS 860 225/45 R17
1,5
Winterreifen 225/45 R17 Test
(01/2021)
3. Platz
Pirelli Winter SottoZero 3 225/45 R17
1,7
Winterreifen 225/45 R17 Test
(01/2021)
Kundenbewertung
Reifendimension
225/45 R17
225/45 R17
225/45 R17
Kraftstoffeffizienzklasse
E
E
E
Nasshaftungsklasse
C
B
B
Rollgeräusch
73 dB
72 dB
72 dB
Geschwindigkeitsindex
V - 240 km/h
H - 210 km/h
H - 210 km/h
Versch. Größen
done
done
done
M+S Kennung
done
done
done
Schneeflockensymbol
done
done
done
Vorteile
  • Guter Grip bei Schnee und Eis
  • Langlebig
  • Gut auf trockener Fahrbahn und auf Schnee
  • Gut auf Nässe
Nachteile
  • Hohes abrollgeräusch
  • Etwas schwächer auf Eis
  • Schwächen auf trockener Fahrbahn und auf Eis
Fazit
format_quoteSuper Preis-Laufleistungs-Verhältnis
format_quoteEmpfehlenswert!
format_quoteBringt Sie gut durch die kalte Jahreszeit
Angebote

1. Nexen Winguard Sport XL

Der Nexen Winguard Sport XL Winterreifen 225 45 R17 bietet Dir maximale Sicherheit auf vereisten und verschneiten Straßen. Du kannst ihn für unterschiedlichste Fahrzeuge verwenden, die zu der Mittelklasse oder der Kompaktklasse gehören. Durch ein spezielles Profildesign hast Du auch auf rutschigen Untergründen stets einen guten Grip und in jeder Situation eine ideale Kontrolle über Dein Fahrzeug. Durch ein sehr präzises Lenkverhalten ergibt sich auch in Kurven ein stabiler Halt. Das ist gerade im Winter bei eisigen der verschneiten Straßen ein sehr wichtiger Punkt. Darüber hinaus verhindert der Reifen, dass es bei sehr nassen Bedingungen zum gefürchteten Aquaplaning kommt. Denn er leitet das Wasser sehr gut nach außen weg und ermöglicht Dir zu jeder Zeit eine sichere Fahrt.

  • Kraftstoffeffizienz: C
  • Nasshaftung: C
  • Geräuschemission: 71 db
  • Spezifische Eigenschaften: M+S, 3PMSF

2. Continental WinterContact TS 860

Dieser Winterreifen 225 45 R17 von Continental sorgt bei winterlichen Bedingungen für Sicherheit auf rutschigen Straßen. Auch er kann bei diversen Fahrzeugen aus der Mittelklasse und der Kompaktklasse zum Einsatz kommen. Unter anderem passt er auf den Audi A4, verschiedene BMWs und auch auf die C-Klasse aus dem Hause Mercedes.

Der Winterreifen 225/45 R17 bietet ein genaues Lenkverhalten und verringert den Spritverbrauch.

Somit ist auch er ein sehr lohnenswertes Modell. Vor einem möglichen Kauf solltest Du allerdings in der Anleitung des Autos nachsehen, ob Du den Reifen verwenden kannst. Wenn Du dort nichts zu diesem Thema findest, kannst Du auch in Deiner Werkstatt nachfragen.

  • Kraftstoffeffizienz: E
  • Nasshaftung: B
  • Geräuschemission: 72 db
  • Spezifische Eigenschaften: M+S, 3PMSF

3. Pirelli Winter SottoZero 3

Dieser Winterreifen 225/45 R17 wurde in erster Linie für Premium-Fahrzeuge der neusten Generation entwickelt. Er ermöglicht ein sportliches und zugleich auch anspruchsvolles Fahren bei jedem Wetter. Das spezielle Reifenprofil sorgt für Sicherheit, Komfort und Fahrspaß. Zudem verringert es auch das Innengeräusch, wodurch sich jede Tour angenehmer gestaltet. Laut Hersteller sind die angebotenen Modelle immer maximal 36 Monate alt und gehören zu der aktuellsten Produktion. Damit sie möglichst lange halten, solltest Du sie nach der Verwendung im Frühjahr fachgerecht einlagern. Hierfür eignet sich ein überdachter, trockener und geschützter Ort, an dem keine direkt Sonneneinstrahlung vorherrscht, wie die Garage oder der Geräteschuppen.

Denn dann halten sie länger und Du musst Sie nicht so schnell gegen neue Modelle austauschen. Zudem solltest Du bei der Lagerung auch darauf achten, dass sich in der Nähe keine spitzen Gegenstände befinden. Dadurch verhinderst Du, das die Reifen versehentlich beschädigt werden.

  • Kraftstoffeffizienz: E
  • Nasshaftung: B
  • Geräuschemission: 72 db
  • Spezifische Eigenschaften: M+S, 3PMSF

Wann sollten die Reifen gewechselt werden?

Diese Frage stellen sich jedes Jahr zahlreiche Autofahrer. Denn das ist auch gar nicht so einfach zu sagen, da es keine richtige gesetzliche Vorschrift und keinen festen Stichtag für den Wechsel auf Winterreifen gibt. Doch Du kannst Dich stattdessen an einer großen Richtlinie orientieren. Diese besagt, dass Winterreifen immer spätestens dann aufgezogen werden sollten, wenn es zum ersten Mal friert oder schneit. Denn von diesem Zeitpunkt an kann es immer Mal wieder glatt werden. Solltest Du dann noch Sommerreifen verwenden, solltest Du schnellstmöglich eine Werkstatt aufsuchen. Denn wenn Du mit diesen auf einer glatten Fahrbahn einen Unfall verursachst, kannst Du eine hohe Geldstrafe erhalten.

In größeren Fällen kommen zudem auch noch Punkte aus Flensburg auf Dich zu. Um alles zu vermeiden, solltest Du einfach pünktlich Deine Winterreifen aufziehen lassen. Laut einer weiteren inoffiziellen Regel macht es Sinn, diese von Oktober bis Ostern zu verwenden. Denn wenn Du sie bereits am Anfang des Herbstes aufziehen lässt, bist Du immer auf der sicheren Seite und hast zudem auch den Vorteil, dass Du einem langen Warten entgehen kannst. Denn im Winter wollen zumeist sehr viele Autohalter zur gleichen Zeit die Winterreifen aufziehen lassen. Wenn Du dann aber noch die Sommer-Pneus verwenden musst, kann dies unter Umständen sehr gefährlich sein.

Die Sieben-Grad-Regel

Auch die sogenannte Sieben-Grad-Regel kann Dir zeigen, wann der richtige Zeitpunkt zum Wechseln auf Winterreifen gekommen ist. Sobald die Temperaturen unter diese Marke sinken, ist es zumeist Zeit, diesen Schritt durchzuführen. Denn bei sehr kalten Bedingungen kommen Sommerreifen zumeist recht schnell an ihre Grenzen. Sie sind dann nicht mehr so flexibel und bieten auch nicht mehr genug Grip auf eisigen und verschneiten Straßen. Winterreifen sind ganz anders zusammengesetzt und kommen auch mit sehr niedrigen Temperaturen bestens zurecht.

Welche Strafen drohen beim Fahren mit Sommerreifen bei Schnee und Eis?

Wer im Winter mit den falschen Reifen unterwegs ist, muss je nach Situation mit verschiedenen Strafen rechnen und zwar:

  • mit falschen Reifen fahren: 60 Euro und ein Punkt
  • mit falschen Reifen fahren und dadurch den Straßenverkehr behindern: 80 Euro und ein Punkt
  • mit falschen Reifen fahren und den Straßenverkehr gefährden: 100 Euro und ein Punkt
  • mit falschen Reifen fahren und dadurch einen Unfall verursachen: 120 Euro und ein Punkt
  • mit Winterreifen fahren, die ein zu geringes Profil haben: 90 Euro und ein Punkt

Diese Liste ist nur ein Auszug der möglichen Strafen. Es gibt noch einige weitere Situationen, die zu Problemen führen können. Um diese zu vermeiden, solltest Du zum einen den Reifenwechsel immer frühzeitig durchführen lassen und zudem auch bei jeder Einlagerung die Profiltiefe kontrollieren. Diese sollte bei Winterreifen bei mindestens 1,6 Millimeter liegen. Um aber auch auf nassen und glatten Straßen einen idealen Halt zu haben, sollte sie möglichst etwas höher sein. So empfehlen Experten eine Mindestprofiltiefe von rund vier Millimeter.

Winterreifen-Typen

Es gibt unterschiedliche Reifen, die im Winter verwendet werden können und bei bestimmten Bedingungen die beste Wahl sind. Diese werden jetzt genauer vorgestellt.

1. Winterreifen ohne Felgen

Normale Winterreifen ohne Felgen sind dann die beste Wahl, wenn Du bereits Felgen besitzt. Wenn Du allerdings nur über einen Satz verfügst, solltest Du den Wechsel immer von einem Mechaniker durchführen lassen. Am besten ist es aber, wenn Du für Deine Sommerreifen wie auch für Deine Winterreifen ein Paar Felgen besitzt. Denn dann ist der Wechsel deutlich schneller erledigt und kann theoretisch auch in Eigenregie erledigt werden. Winterreifen ohne Felgen sind zumeist deutlich günstiger. Einige der führenden Hersteller sind Goodyear, Hankook und Pirelli.

2. Das Komplettrad

Kompletträder sind immer noch die beste und komfortabelste Lösung. Hierbei können die Felgen aus robustem und eher unauffälligem Stahl wie auch aus Aluminium bestehen, das nicht selten ein spezielles Design hat. Wenn Du Kompletträder wählst, kannst Du den Reifenwechseln unter Umständen auch in Eigenregie durchführen. Allerdings solltest Du hierfür das passende Fachwissen besitzen. Ist dieses vorhanden, brauchst Du den Wechsel nicht in einer Werkstatt durchführen lassen und kannst dadurch ein wenig Geld sparen. Kompletträder kosten zwischen 70 Euro und 2.500 Euro.

3. Runflat Reifen

Eine besondere Ausführung der Winterreifen sind sogenannte Ruflat-Reifen. Durch ihre Notlaufeigenschaften kannst Du bei einer plötzlichen Reifenpanne weiter verwenden, bis Du die nächste Tankstelle erreichst. Allerdings solltest Du anhand des Reifendruckkontrollsystems immer den Druckverlust des Reifens im Auge behalten. Er hat eine verstärkte Seitenwand und fällt dadurch nicht zusammen, wenn er platzt. Dennoch solltest Du die Geschwindigkeit in einem solchen Fall sofort reduzieren und die nächste Tankstelle aufsuchen. Es wird gesagt, dass Du mit einem Runflat-Reifen höchstens 80 km/h und 80 Kilometer fahren kannst. Erkennen kannst Du einen solchen an bestimmten Abkürzungen, wie zum Beispiel CSR, SSR, DSST oder ZP. Runflat-Reifen können zwischen 50 Euro un 400 Euro kosten. Damit sind sie ein wenig teurer als normale Winterpneus.

4. Ganzjahresreifen

Wenn Du in einem Gebiet wohnst, in dem es im Winter meistens nur recht wenig schneit, kannst Du Dir unter Umständen den jährlichen Reifenwechsel sparen. Denn dann können eventuell auch Ganzjahres-Pneus die richtige Wahl sein. Diese kommen sowohl mit warmen wie auch mit leicht kalten Bedingungen zurecht. Denn sie haben sowohl die längs ausgerichteten Rillen von Sommer-Modellen, wie auch das Blockprofil von Winter-Modellen. Wenn es dann aber doch einmal friert, schneit und die Straßen glatt sind, solltest Du zur Sicherheit auch immer richtige Winterreifen zur Hand haben.

Bei sehr großen Wassermengen können Allwetterreifen, wie sie auch genannt werden, aber an ihre Grenzen. Darüber hinaus nutzen sie sich im Sommer und bei besonders heißen Bedingungen schneller ab und der Spritverbrauch fällt höher aus. Somit sind Ganzjahresreifen ein Kompromiss zu den Spezialreifen und eignen sich in erster Linie für Gegenden, in denen zumeist wenig Schnee fällt wie auch für Stadtfahrer.

Was bedeutet die DOT-Nummer?

Anhand der sogenannten DOT-Nummer kannst Du erkennen, wie alt Deine Reifen schon sind. Sie befindet sich auf der Flanke und steht für „Department of Transportion“, wobei es sich um das Verkehrsministerium der USA handelt. Das Herstellungsdatum der Winterreifen 225/45 R17 wird auch Tire Identification Number genannt und ist am Ende der DOT-Nummer zu finden. Die ersten beiden Zahlen stehen hier für die jeweilige Kalenderwoche, die letzten beiden Zahlen dagegen für das Produktionsjahr. So würde 3809 zum Beispiel bedeuten, dass die Winterreifen Mitte des Monats September und im Jahr 2009 produziert wurden.

Immer sicher unterwegs auf winterlichen Straßen

Mit dem Winterreifen 225 45 R17 bist Du auf allen winterlichen Fahrbahnen stets sicher unterwegs. Aus diesem Grund solltest Du den Wechsel pünktlich durchführen lassen. Dann wirst Du nicht von Schnee und Eis überrascht. Auch bei Nässe hast Du mit diesem Reifen einen guten Grip. Denn er verdrängt das Wasser ideal und verhindert dadurch, dass es zu dem gefährlichen Aquaplaning kommt. Somit bist Du mit diesen Reifen bei allen winterlichen Bedingungen bestens gewappnet.

Fazit

Der Winterreifen 225/45 R17 bietet Dir bei winterlichen Bedingungen immer einen guten Halt. Das gilt sowohl für nasse wie auch für glatte Untergründe. Durch ein spezielles Profil verdrängt er das Wasser sehr effektiv und verhindert, dass Du mit Deinem Wagen ins Rutschen kommst. Das gilt auch für gefrorene Straßen. Auf diesen hast Du mit dem Winterreifen immer einen guten Grip. Er kommt, anders als ein Sommerreifen, auch mit sehr niedrigen Temperaturen zurecht und liefert immer zuverlässige Ergebnisse.

Durch ein spezielles Profil ergibt sich auf Schnee wie auch auf Eis eine sehr gute Griffigkeit.

Daher solltest Du nicht länger zögern und spätestens ab Oktober Winterreifen aufziehen lassen.

Der ADAC empfiehlt, den Herbst als idealen Zeitpunkt für diesen Schritt. Denn dann bist Du zum einen jederzeit bestens gewappnet und musst nicht wochenlang auf einen Termin bei einer Werkstatt warten, weil viele andere auch einen Reifenwechsel durchführen lassen wollen. Wenn Du neue Pneus benötigst, kannst Du oben nachlesen, welche unterschiedlichen Arten es gibt. Ideal ist es, wenn Du für Deine Sommerreifen wie auch für Deine Winterreifen ein separates Paar Felgen besitzt, auf denen sie auch eingelagert werden. Denn dann ist der Wechsel deutlich einfach und zudem auch schneller erledigt.

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