Sobald das Wetter wieder schlechter wird und die Temperaturen immer mehr sinken, sollten die Winterreifen aufgezogen werden. Es sei denn, Du wohnst in einer Gegend, in der es kaum schneit und auch nur sehr selten Glatteis auf den Straßen zu finden ist.

Dann kann es sein, dass Du auch mit sogenannten Ganzjahresreifen beziehungsweise Allwetterreifen gut zurecht kommst. Allerdings solltest Du hierbei immer beachten, dass diese keineswegs so guten Halt bieten wie eine Spezialbereifung. Um auf der sicheren Seite zu sein, macht es daher Sinn, echte Winterreifen 205 60 R16 aufzuziehen.

Winterreifen Test 205/60 R16

Winterreifen 205/60 R16 Test
Abbildung
1. Platz
Testsieger
2. Platz
Preis-Tipp
3. Platz
Modell Goodyear UltraGrip 9 - 205 Semperit Master-Grip 2 XL M Michelin Alpin 5 M
Hersteller Goodyear Semperit MICHELIN
Ergebnis
Testsieger
Goodyear UltraGrip 9 - 205
1,2
Winterreifen 205/60 R16 Test
(01/2021)
Preis-Tipp
Semperit Master-Grip 2 XL M
1,4
Winterreifen 205/60 R16 Test
(01/2021)
3. Platz
Michelin Alpin 5 M
1,6
Winterreifen 205/60 R16 Test
(01/2021)
Kundenbewertung
Reifendimension
205/60 R16
205/60 R16
205/60 R16
Kraftstoffeffizienzklasse
B
E
E
Nasshaftungsklasse
C
C
B
Rollgeräusch
68 dB
72 dB
68 dB
Geschwindigkeitsindex
H - 210 km/h
H - 210 km/h
V - 240 km/h
Versch. Größen
done
done
done
M+S Kennung
done
done
done
Schneeflockensymbol
done
done
done
Vorteile
  • Gut auch auf Nässe
  • Spritverbrauch
  • Gut auf Schnee
  • Hohe Laufleistung
  • Gute Aquaplaning-Eigenschaften
Nachteile
  • Außengeräusch
  • Etwas höherer Spritverbruch
  • Erhöhter Rollwiederstand
Fazit
format_quotePremiumreifen zu einem fairen Preis
format_quoteSehr gut bei Schnee und beim Bremsen
format_quote Guter Win­ter­rei­fen mit All­roun­d­qua­li­tä­ten
Angebote

1. Goodyear UltraGrip 9

Der Winterreifen Continental WinterContact TS 860 bietet bei jedem Wetter und auf allen Untergründen maximale Sicherheit. Er eignet für diverse Pkws aus der Kompakt- und Mittelklasse. Es handelt sich um einen deutsches Premiumprodukt, das Dir in jeder Situation eine ideale Kontrolle über Dein Fahrzeug bietet. Du kannst den Winterreifen 205 60 R16 unter anderem für einen Audi A4, den 3er BMW und auch für die Mercedes Benz C-Klasse verwenden. Wenn Du ein anderes Auto besitzt, solltest Du bei Deiner Werkstatt nachfragen, ob Du den Winterreifen nutzen kannst.

Hohe Laufleistung und guter Grip

Der Reifen punktet unter anderem mit einer sehr hohen Laufleistung. Dadurch kannst Du ihn mehrere Jahre verwenden, solange die Profiltiefe noch in Ordnung ist. Bei Winterreifen sind 1,6 Millimeter vorgeschrieben, besser sind allerdings vier Millimeter. Denn dann hast Du auch bei sehr rutschigen Straßen stets einen guten Halt. Dieser Winterreifen besteht aus eine speziellen Gummimischung, wodurch sie auch mit niedrigeren Temperaturen zurechtkommen und nicht so schnell verschleißen wie Sommerreifen.

Positiv erwähnt werden muss auch der sehr gute Halt, den der Reifen ermöglicht.

So bist Du auf allen Untergründen immer sicher unterwegs.

Das ist gerade im Winter, wenn die Straßen häufig nass oder glatt sind, ein sehr wichtiger Punkt. Der Goodyear UltraGrip 9 ist ein sehr zuverlässiger Winterreifen 205 60 R16, der auch mit schwierigen Untergründen sehr gut zurechtkommt.

  • Kraftstoffeffizienz: C / Wet Grip: C / Rauschen (db): 68 / Noise (Bars): 1

2. Semperit Master-Grip 2

Wenn Du ein Auto aus der Kompakt- oder Mittelklasse besitzt, kann dieser Winterreifen 205/60 R16 die ideale Wahl sein. Ob Du ihn verwenden kannst, kannst Du in den Bedienungsanleitung nachlesen oder aber hierzu eine Werkstatt um Rat bitten. Der Semperit Master-Grip 2 wird zurecht auch als Schneeprofi bezeichnet. Denn auf verschneiten und auch vereisten Straßen ist er voll in seinem Element. Er bietet stets einen guten Grip und verhindert, dass das Auto auf glatten Untergründen rutscht. Unter anderem kann er für den Toyota Yaris, den Nissan Micra und auch den Skoda Fabia genutzt werden.

Sichere Fahrten auf Schnee, Eis und Matsch

Gerade dann, wenn Du sehr häufig auf rutschigen Straßen unterwegs bist, ist der Semperit Master-Grip 2 eine sehr gute Wahl. Denn der Winterreifen 205 60 R16 bietet auch im Herbst einen idealen Halt auf glatten und nassen Straßen. Denn nicht nur Eis und Schnee, sondern auch nasse Blätter können das Fahrverhalten eines Pkws beeinflussen. Der Winterreifen 205/60 R16 kommt auch mit diesen Bedingungen bestens zurecht und eignet sich daher auch für den Herbst. Auch in Kurven sorgt er stets für Sicherheit und verhindern ein gefährliches Rutschen.

  • Kraftstoffeffizienz: E
  • Nasshaftung: C
  • Geräuschemission: 72 db
  • Spezifische Eigenschaften: M+S, 3PMSF

3. Michelin Alpin 5

Der Winterreifen Michelin Alpin 5 wurde im Jahr 2016 von der Zeitschrift Autobild als vorbildlich bewertet. In den wichtigsten Testkriterien machte er einen sehr guten Eindruck und bekannt ausgezeichnete Noten. Somit kannst Du Dir sicher sein, dass es sich um einen sehr guten und zuverlässigen Winterreifen handelt.

Neues Profildesign sorgt für bestmöglichen Halt auf der Straße

Durch ein neues und sehr gut durchdachtes Profildesign bietet der Winterreifen aus dem Hause Michelin auf Schnee eine sehr gute Traktion. Unter anderem wird dadurch auch Aquaplaning vermieden. Die Profilblöcke können sich durch spezielle 3D-Lamellen selbstständig schließen, was ein weiterer großer Vorteil ist. Zudem wurden die Querrillen neu angeordnet, um das Wasser noch besser ableiten zu können. Die Laufflächenmischung wurde speziell dafür entwickelt, um auf nassen und schneebedeckten Straßen ein höchstes Maß an Sicherheit zu bieten. Das Schöne ist, dass sich dadurch aber nicht der Spritverbrauch erhöht. Somit kann dieser Reifen die richtige Wahl sein, wenn er sich für Dein Auto eignet.

  • Kraftstoffeffizienz: E
  • Nasshaftung: B
  • Geräuschemission: 68 db
  • Spezifische Eigenschaften: Run Flat, M+S, 3PMSF

Wichtiges über Winterreifen

Beim Wechsel der Bereifung des Autos bewährt sich die etablierte Regel: O bis O.

Wer auf der sicheren Seite sein will, wechselt jedes Jahr zur passenden Zeit auf Winterreifen. Denn diese bestehen aus einer besonderen Gummimischung und bleiben auch bei sehr kalten Bedingungen flexibel. Du musst Dir überlegen, ob Du zwei Mal im Jahr einen Reifenwechsel durchführen lässt, oder stattdessen Ganzjahresreifen verwendest. Letztere können bei allen (nicht zu extremen) Bedingungen gefahren werden. Wenn es allerdings sehr viel schneit oder die Straßen vereisen, solltest Du richtige Winterreifen aufziehen lassen.

Denn sie kommen mit solchen Bedingungen besser zurecht und verringern dadurch auch die Unfallgefahr. Somit ist es immer sinnvoll ein gutes und intaktes Paar Winterreifen in der Garage zu haben. Hierzulande gibt es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Tag, an dem diese aufgezogen werden müssen. Dennoch solltest Du damit nicht zu lange warten. Denn verursachst Du auf glatter Straße einen Unfall, weil Du noch Sommerreifen aufgezogen hattest, kann dies sehr teuer werden und auch mit Punkten in Flensburg geahndet werden (siehe die Liste weiter unten).

Eindeutige Kennzeichnung

Seit dem Jahr 2010 werden Winterreifen mit der Abkürzung M+S gekennzeichnet, wobei das M für Matsch und das S für Schnee steht. Durch diese Markierung kannst Du schnell erkennen, ob es sich um einen Bereifung handelt, die sich auch für die kalte Jahreszeit eignet. Zudem werden Winterreifen, die ab dem Jahr 2018 gefertigt wurden und werden, mit einem Alpinsymbol versehen. Hierbei handelt es sich um einen Berg mit insgesamt drei Gipfeln und eine Schneeflocke. Die Symbole werden seitlich am Reifen angebracht.

O bis O-Regel

Es wird empfohlen, Winterreifen spätestens bei Temperaturen unter sieben Grad Celsius aufziehen zu lassen. Nicht selten sinken diese zum Ende des Jahres sehr plötzlich und viele Autofahrer werden von Schnee, Glätte und Nässe überrascht. Damit Dir dies nicht auch passiert, solltest Du Dich an die sogenannte O bis O-Regel halten. Diese besagt, dass Du Winterreifen von Oktober bis Ostern nutzen solltest. Denn in dieser Zeit ist am ehesten mit Schnee und Frost zu rechnen. Zudem macht es Dir nicht aus, wenn es plötzlich am Morgen glatt ist.

Anders würde es aussehen, wenn Du dann noch Sommerreifen aufgezogen hättest. Denn das ist nicht nur unter Umständen für Dich und alle anderen Verkehrsteilnehmer gefährlich, sondern kann auch rechtliche Konsequenzen mit sich bringen. Wenn Du auf glatter Fahrbahn mit Sommerreifen einen Unfall verursachst, ist dies durchaus teuer und kann sogar Punkte in Flensburg bedeuten. Welche Kosten und Mahnungen genau dabei auf Dich zukommen würden, kannst Du der Tabelle im übernächsten Absatz entnehmen.

Profiltiefe

Bei Winterreifen hat unter anderem auch das Profil eine entscheidende Rolle auf die Haftung. Es muss ganz grundsätzlich tief genug sein, um das Auto auch auf nassen und rutschigen Straßen sicher zum Ziel zu bringen. Gesetzlich ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern festgelegt. Doch um immer den nötigen Halt zu haben, sollte diese immer etwas höher sein. Bei vier Millimetern kannst Du auch durch dichtere Schneedecken fahren und brauchst nicht befürchten, dass Dein Winterreifen 205 60 R16 das nicht schafft.

Das EU-Reifenlabel

Auf dem sogenannten EU-Reifenlabel findet Du unter anderem die folgenden drei Punkte:

Nasshaftung

Die Nasshaftung gibt an, wie gut die Reifen auf nassen Straßen haften. Hierbei ist ein möglichst kurzer Bremsweg gewünscht und kann in kritischen Situationen sehr hilfreich sein. Die Winterreifen werden in diesem Punkt von A bis G klassifiziert.

Rollwiderstand

Der sogenannte Rollwiderstand wirkt der Fahrtrichtung entgegen und hat einen entscheidenden Einfluss auf den Spritverbrauch. Auch hier gibt es eine Klassifizierung von A bis G, wobei allerdings zumeist nur die Klassen A bis C vergeben werden.

Externe Rollgeräusche

Im Punkt externe Rollgeräusche werden die Reifen nicht in Klassen eingeteilt, sondern mit Ringen versehen. Drei von diesen stehen hierbei für einen akzeptablen und zulässigen Grenzwert. Bei zwei Ringen wird dieser eingehalten und sogar um drei Dezibel unterschritten.

Strafen bei falscher Bereifung oder zu wenig Reifenprofil

Oben wurde schon einige Male erwähnt, dass das Fahren mit Sommerreifen und ein Verursachen eines Unfalls wie auch eine zu niedrige Profiltiefe zu einer hohen Geldstrafe und eventuell auch zu Punkten in Flensburg führen kann. Der folgende Bußgeldkatalog liefert einen Überblick über die möglichen Strafen:

  • falsche Reifen (Sommerreifen) = 60 Euro und ein Punkt in Flensburg
  • Unzureichende Profiltiefe = 60 Euro und ein Punkt in Flensburg; bei Gefährdung des Straßenverkehrs 75 Euro
  • Behinderung des Straßenverkehrs = 80 Euro und ein Punkt in Flensburg
  • Gefährdung des Straßenverkehrs = 100 Euro und ein Punkt in Flensburg
  • Unfall = 120 Euro und ein Punkt in Flensburg

Achtung: Um die Profiltiefe zu messen, brauchst Du nicht zwingend eine Werkstatt aufsuchen. Stattdessen kannst Du sie auch ganz schnell mit einer Ein- oder Zwei-Euro-Münze messen. Stecke sie in das Profil und wenn dabei der äußere Rand nicht mehr zu sehen ist, ist noch genug Profiltiefe vorhanden.

Wie sollte man Winterreifen lagern?

Damit die Winterreifen 205/60 R16 möglichst lange halten, solltest Du sie direkt nach dem Wechsel auf Sommerreifen wieder richtig einlagern. Hierbei stehen Dir unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. So kannst Du Deine Winterreifen zum Beispiel erst säubern und dann bei Dir zu Hause einlagern.

Am besten wählst Du hierfür einen überdachten, trockenen und geschützten Platz, wie zum Beispiel die Garage oder einen Schuppen.

Die zweite Möglichkeit ist es, die Winterreifen 205/60 R16 von einer Werkstatt einlagern zu lassen. Das macht dann Sinn, wenn Du dafür zu Hause nicht genug Platz hast und der Wechsel sowieso auch hier stattgefunden hat. Einige Werkstätten bieten diesen Service kostenlos an, andere verlangen dafür einen geringen Betrag.

Die perfekte Lagerung von Winterreifen: das gilt es zu beachten

  • Reifen wie auch die Felgen auf Beschädigungen untersuchen
  • Reifendruck etwas (um circa 0,5 bar) erhöhen, da die Reifen bei der Einlagerung immer mehr Druck verliert
  • Position des Reifens mit Kreide vermerken
  • Profiltiefe messen
  • Reifen übereinander lagern oder alternativ eine Wandhalterung verwenden
  • die Reifen nach einigen Monaten immer einige Zentimeter bewegen
  • einen überdachten, trockenen und überdachten Platz wählen

Wohin mit den alten Winterreifen?

Wenn die alten Winterreifen nicht mehr gut genug sind oder Du ein neues Auto gekauft hast, müssen sie fachgerecht entsorgt werden. Auch hierbei stehen Dir unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. So kannst Du sie zum Beispiel bei einem Betrieb abgeben, der sie für Dich entsorgt oder eventuell sogar recycelt. Darüber hinaus nehmen auch die meisten Reifenhändler und Werkstätten alte Reifen an. Manchmal kannst Du dies auch gleich mit dem Kauf neuer Räder verbinden und hast dann beide Dinge auf einmal erledigt.

Zudem kannst Du die alten Reifen auch bei einem Bauhof abgeben. Dort werden sich gegen eine geringe Gebühr fachgerecht entsorgt. Sollten die Reifen noch in Ordnung sein, kannst Du sie auch weiterverkaufen. Hierfür stellst Du sie ganz einfach auf einer der Kleinanzeigen-Portale ins Internet und bekommst vielleicht noch ein wenig Geld dafür.

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