Winterreifen Test

Winterreifen Test 2021

Top 5 Winterreifen im Vergleich

Winterreifen Test
Abbildung
1. Platz
Testsieger
2. Platz
Preis-Tipp
3. Platz
4. Platz
5. Platz
Modell Continental WinterContact TS 860 Fulda Kristall Montero 3 Firestone WinterHawk 3 Uniroyal MS plus 77 Dunlop Winter Response 2 MS
Hersteller CONTINENTAL FULDA Firestone Uniroyal Dunlop
Ergebnis
Testsieger
Continental WinterContact TS 860
1,2
Winterreifen Test
(01/2021)
Preis-Tipp
Fulda Kristall Montero 3
1,3
Winterreifen Test
(01/2021)
3. Platz
Firestone WinterHawk 3
1,5
Winterreifen Test
(01/2021)
4. Platz
Uniroyal MS plus 77
1,6
Winterreifen Test
(01/2021)
5. Platz
Dunlop Winter Response 2 MS
1,8
Winterreifen Test
(01/2021)
Kundenbewertung
Reifendimension
205/55 R16
195/65 R15
205/55 R16
195/65 R15
195/65 R15
Kraftstoffeffizienzklasse
C
C
E
E
C
Nasshaftungsklasse
B
C
C
C
C
Rollgeräusch
72 dB
69 dB
72 dB
71 dB
69 dB
Geschwindigkeitsindex
H - 210 km/h
T - 190 km/h
H - 210 km/h
T - 190 km/h
T - 190 km/h
Versch. Größen
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M+S Kennung
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Schneeflockensymbol
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Vorteile
  • Gut auf Nässe
  • Gut auf trockener Fahrbahn und auf Schnee
  • Niedriger Rollwiderstand
  • Hohe Fahrsicherheit
  • Sichere Aquaplaningeigenschaften
  • Sehr gut auf Schnee
  • Gut auf trockener Fahrbahn
  • Geringer Spritverbrauch
  • Sehr gut auf trockener Fahrbahn
  • Kraftstoffverbrauch
  • Verschleiß
  • Besonders gut auf Nässe
  • Gut auch auf trockener Fahrbahn
  • Spritverbrauch
Nachteile
  • Etwas schwächer auf Eis
  • Teurer als der Durchschnitt
  • Etwas schwächer auf Nässe
  • Etwas schwächer auf Nässe
  • Etwas schwächer auf Nässe, Schnee und Eis
  • Geräusch
Fazit
format_quotePerfekter Winterreifen!
format_quoteMarkenartikel zum Top Preis
format_quoteEine klare Kaufempfehlung!
format_quoteGute Sicherheitsreserven bei Aquaplaning
format_quoteSehr ausgewogener Winterreifen
Angebote

Winterreifen - Kaufkriterien, Vorteile & Hersteller

Spezielle Winterreifen garantieren Dir auch bei eisigen Temperaturen den höchsten Fahrspaß.

Im Winter solltest Du zur Sicherheit immer Winterreifen aufziehen. Denn diese schützen Dich vor schnellen Wetterumschwüngen. So hat Dein Auto auch auf nassen und glatten Straßen immer einen guten und sicheren Halt. Ein weiterer Grund, der für einen Reifenwechsel im Winter beziehungsweise Herbst spricht, ist, dass Sommerreifen bei sehr kalten Temperaturen angegriffen werden können. Dadurch erfüllen sie unter Umständen nicht mehr wie gewünscht ihren Zweck und bieten keinen guten Halt mehr.

Winterreifen bestehen dagegen aus einer speziellen Gummimischung und halten auch sehr niedrigen Temperaturen stand.

Darüber hinaus haben sie ein tieferes Profil und bieten dadurch eine sehr gute Haftung auch auf glatten Untergründen. Somit sprechen sehr viele gute Gründe dafür, um jedes Jahr aufs Neue Winterreifen aufzuziehen oder aufziehen zu lassen. Denn Sicherheit sollte im Straßenverkehr immer am wichtigsten sein. Im folgenden Winterreifen Test werden alle wichtigen Fragen rund um dieses Thema beantwortet.

Winterreifen Vergleich: Darauf muss man achten

In diesem Ratgeber stehen einige wichtige Informationen, auf die vor dem Kauf der Winterreifen geachtet werden sollte.

Bevor ein neue Winter-Reifen bestellt werden, solltest Du schauen, ob diese auch wirklich zu Deinem Auto und Deinen Felgen passen. Hierfür wirfst Du einen Blick in die Bedienungsanleitung und schaust nach, welche Bereifung für Deinen Pkw zugelassen ist. Verwende nur Modelle, die dort aufgeführt sind. Ansonsten könnten eine hohe Geldstrafe und eventuell auch ein Punkt in Flensburg die Folge sein. In sehr extremen Fällen könntest Du sogar für eine gewisse Zeit Deine Betriebserlaubnis verlieren. Das kannst Du vermeiden, wenn Du nur Winter-Reifen verwendest, die in der Bedienungsanleitung aufgeführt sind.

Um immer auf der sicheren Seite zu sein, solltest Du immer nur neue und keine gebrauchten Modelle kaufen. Denn es gibt einige Hersteller, die zwar neuartig sind, aber eben auch eine ältere Karkasse haben. In der Regel sind diese runderneuerten Winter-Reifen ebenfalls sehr hochwertig, halten aber nicht ganz so lange. Wichtig ist, dass sie genauso gute Fahreigenschaften bieten wie neue Modelle. Das Herstellungsdatum der Karkasse steht an der Seitenwand des Reifens.

1. Zertifizierung

Es gibt keine feste Regel, wie Winter-Reifen gekennzeichnet werden müssen. So findest Du zum Beispiel die Bezeichnungen M+S, M&S und auch M-S auf den verschiedenen Modellen. Das liegt daran, dass die Bezeichnung Winter-Reifen nicht wirklich rechtlich geschützt ist und aus diesem Grund immer Mal wieder etwas variiert. So gibt es neben den gerade erwähnten Abkürzungen auch noch das Symbol eines Berges mit drei Gipfeln und einer Schneeflocke. Leider ist dieses auch häufig auf Reifen zu finden, die sich eigentlich nicht oder nur bedingt für die Fahrten auf nassen oder glatten Straßen eignen.

Aus diesem Grund versehen einige bekannte Hersteller wie Goodyear, Pirelli oder Hankook ihre Produkte auf den Seitenwänden mit einer speziellen Schneeflocke. Wenn Dir auch das nicht ausreicht, kannst Du direkt bei diesen nachfragen, ob sich die jeweiligen Reifen für den Einsatz auf glatten Straßen eignen.

2. Besonderheiten

Einige Winter-Reifen haben einige Extras. Diese bieten zum Beispiel auch bei langsam nachlassendem Luft-Druck genug Halt, sodass Du auch bei einer Panne noch sicher ans Ziel kommst. Dennoch solltest Du nicht mehr zu lange mit solchen Modellen fahren und sie so schnell wie möglich wechseln. Sie werden Runflat-Reifen genannt und können nur verwendet werden, wenn Dein Auto über ein sogenanntes Reifendrucküberwachungssystem verfügt. Dieses zeigt Dir an, wenn der Luftdruck nachlässt.

3. Budget

Nicht immer verstecken sich hinter den großen bekannten Reifenherstellern auch die am besten geeigneten Winterreifen.

Auch das Budget spielt eine wichtige Rolle, wenn Du Winterreifen Kompletträder kaufen willst. Um hierbei das Modell mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, kannst Du im Internet eine Preis-Vergleichs-Seite aufsuchen. Wenn Du nur den Reifen brauchst, ist dies natürlich günstiger als wenn Du auch eine neue Felge benötigst.

Zudem hat auch die Marke einen Einfluss auf den Preis.

So verlangen bekannte Hersteller zumeist etwas mehr für ihre Produkte als No-name-Hersteller. Das bedeutet aber nicht, dass diese schlechter sind. Am besten schaust Du Dir vor dem Kauf die Bewertungen anderer User durch und entscheidest dann, welche günstigen Winterreifen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

4. Kraftstoffeinsparung

Mit den passenden Reifen kannst Du sogar Geld sparen, da sie den Kraftstoffverbrauch reduzieren. Sie haben eine besonderes Profil, das dafür sorgt, dass auf der Lauffläche weniger Wärme aufkommt. Denn ein heißer Reifen kann schneller an Form verlieren und erhöht dann auf Dauer auch den Rollwiderstand. Das passiert bei speziellen Ausführungen nicht, sodass sie den Spritverbrauch deutlich reduzieren. Wie hoch dieser ausfällt, kannst Du auf dem EU-Reifenlabel anhand von sogenannten Kraftstoffeffizienzklassen erkennen.

5. Abrollgeräusch

Neben dem Motor geben bei einem Auto auch diverse andere Teile Geräusche ab, wie zum Beispiel eben auch die Reifen. Daher solltest Du beim Kauf erneut einen Blick auf das EU-Reifenlabel werfen. Denn dort findest Du unter anderem auch einen Wert für das externe Abrollgeräusch. Dieses sollte möglichst gering sein, damit Du Deine Umwelt nicht unnötig störst und Du selber auch einen höheren Fahrkomfort erhältst. Das kann gerade auf längeren Fahrten ein sehr wichtiger Punkt sein. Die Lautstärke von Autoreifen wird in Dezibel angegeben und kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Achte auch hier darauf, dass der Wert möglichst gering ist. Bei guten Winterreifen liegt dieser zwischen 67 Dezibel und 71 Dezibel. Der Unterschied ergibt sich unter anderem auch durch die Breite der unterschiedlichen Modelle. Laut einiger Experten kann das menschliche Gehör schon einen Lautstärken-Unterschied von ein bis zwei Dezibel wahrnehmen. Daher macht es durchaus Sinn, etwas mehr Geld auszugeben und dafür einen leiseren Reifen zu erhalten.

Winterreifen Kennzeichnung

Damit auch sicher ist, dass es sich hierbei um Winterreifen handelt, gibt es verschiedene Kennzeichnungen dieser.

Seit dem Jahr 2010 werden Winter-Reifen durch die Buchstaben M+S (steht für Matsch und Schnee) gezeichnet. Dadurch erkennst Du direkt, ob sich die vorhandenen Modelle für die kalte Zeit im Jahr eignen. Alle ab 2018 hergestellten Modelle werden zudem auch noch mit einem Alpinsymbol versehen. Hierbei handelt es sich um einen Berg mit drei Gipfeln und eine Schneeflocke. Zu finden ist diese Kennzeichnung auf der Seitenwand der Reifen.

Geschwindigkeitsindex

Um zu erkennen, für welche Geschwindigkeiten Winter-Reifen ausgelegt sind, kannst Du den sogenannten Geschwindigkeits-Index betrachten. Hierbei steht jeweils ein Buchstabe für einen Typ. Hierbei musst Du ganz einfachen, wie schnell Du in der Regel fährst und anhand dieser Information dann die passenden Reifen auswählen.

Spritverbrauch bei Winterreifen

Durch den benötigten, deutlich höheren Rollwiderstand bei Winterreifen erhöht sich auch im Winter der Spritverbrauch.

Winterreifen bestehen aus einer Gummimischung, die vergleichsweise weich ist und recht viel Naturkautschuk enthält. Dadurch und durch ein tiefes Profil bieten sie auf glatten und nassen Untergründen immer einen hohen Grip. Viele Modelle haben aber auch einen recht hohen Rollwiderstand und sorgen so für einen hohen Spritverbrauch. Aber auch einige weitere Faktoren können diesen beeinflussen, wie zum Beispiel lange Fahrten mit Licht, die Verwendung der Heizung oder lange Kaltpaufphasen.

Winterreifen richtig montieren

Wenn die Winterreifen selber montiert werden sollen, anstatt von einer Fachwerkstatt, gibt es hier einige Tipps zur Selbstmontage.
Wenn Du selber nicht weißt, wie Du die Winter-Reifen richtig montierst, solltest Du dies einem Fachmann in einer Werkstatt überlassen. Hast Du dagegen bereits Erfahrung mit dem Wechsel, solltest Du folgendermaßen vorgehen:
  • 1. Schritt: Stelle Dein Auto auf einer möglichst ebene Fläche ab. Dann legst Du den ersten Gang ein und ziehst die Handbremse an.
  • 2. Schritt: Lockere alle Radschrauben mit einem sogenannten Radkreuz.
  • 3. Schritt: Jetzt bockst Du Dein Auto mithilfe eines Wagenhebers auf. An welcher Stelle Du das Werkzeug ansetzen solltest, kannst Du in der Bedienungsanleitung sehen. Um dabei auf der sicheren Seite zu sein, schiebst Du ganz einfach eins der neuen Räder unter das Auto. Dadurch kann Letzteres nicht abrutschen und Du verletzt Dich nicht. Beim Aufbocken selber hebst Du den Wagen nur so weit hoch, bis sich das jeweilige Rad etwas vom Boden löst.
  • 4. Schritt: Drehe jetzt die Radbolzen komplett heraus und nimm den Reifen ganz vor der Radnabe ab.
  • 5. Schritt: Nachdem Du einen Reifen abgenommen hast, kennzeichnest Du ihn mit Kreise. Dadurch weißt Du beim nächsten Wechsel, wo es sich beim letzten Mal befunden hat. So kannst Du ein vorne rechts angebrachtes Rad zum Beispiel mit VR und ein hinten links angebrachtes Rad mit HL kennzeichnen.
  • 6. Schritt: Lege die neuen Winter-Reifen auf die passende Nabe und befestige sie zunächst handfest auf dem Gewinde. Dadurch sind sie noch nicht richtig fest, können sich aber auch nicht mehr lösen.
  • 7. Schritt: Sobald Du das Auto dann mit dem Wagenheber wieder komplett abgesenkt hast, musst Du die Bolzen richtig festschrauben. Hierfür verwendest Du einen perfekt eingestellten Drehmomentschlüssel. Anschließend kontrolliert Du dann noch, ob alle vier Reifen auch wirklich fest sind.

Nach dem erfolgreichen Wechsel der Reifen, solltest Du noch den Reifendruck bei Winterreifen überprüfen. Hierfür stehen an den meisten Tankstellen die benötigten Gerätschaften kostenlos zur Verfügung.

Winterreifen lagern

Für eine hohe Lebensdauer der Winterreifen ist die richtige Lagerung unabdinglich.
Damit die Winter-Reifen möglichst lange halten, solltest Du sie passend lagern. Hierbei stehen Dir unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen kannst Du sie an einem geschützten Ort bei Dir zu Hause lagern.

Hierfür eignen sich zum Beispiel der Keller, der Schuppen oder auch die Garage.

Wenn Du dies nicht willst oder auch einfach nicht genug Platz zur Verfügung hast, kannst Du Deine Winter-Reifen auch in einer Werkstatt einlagern lassen. Teilweise ist dieser Service komplett umsonst, teilweise wird dafür eine kleine Summe verlangt. Wenn Du die Reifen selber einlagern willst, denke daran, dass Du sie mit Kreide markierst.

Fazit zu Winterreifen

Beim Wechsel der Reifen können Sie sich nach der O-O-Regel des ADAC richten.
Es gibt keine vorgeschriebene Winterreifen Pflicht, die besagt, ab wann Winterreifen aufgezogen werden müssen. Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest Du diese aber im Herbst aufziehen lassen. Denn laut einer Vorschrift, müssen diese verwendet werden, wenn zum ersten Mal Eis oder Schnee auftritt. Denn dann bieten Sommerreifen zumeist nicht mehr ausreichend Grip. Wenn Du die oben beschriebenen Tipps beachtest, findet Du schnell die passenden Ausführungen. Hierfür kannst Du eine Preis-Vergleichs-Seite nutzen, die unterschiedliche Winterreifen im Test und in diversen Kategorien miteinander vergleicht. Dadurch findest Du schnell und einfach die passenden Modelle und bist zu jeder Zeit bestens geschützt. Denn wenn Du mit Sommerreifen auf einer durch Schnee oder Eis rutschigen Straße einen Unfall baust, kann dies eine teure Angelegenheit sein.

FAQ

Es gibt keinen Stichtag, an dem Du die Winterreifen laut Gesetz aufziehen beziehungsweise aufziehen lassen musst. Laut der sogenannten Richtlinie 92/23/EWG ist es dagegen Pflicht, sie zu verwenden, wenn zum ersten Eis, Schnee oder Matsch aufkommt. In der Regel ist dies im Herbst oder im Winter der Fall.

Winter-Reifen müssen spätestens dann gewechselt werden, wenn sie deutliche Schäden aufweisen oder die Mindest-Profiltiefe unter 1,6 Millimeter sinkt.

Auch dieser Punkt ist gesetzt nicht richtig geregelt. Dennoch solltest Du Deine Winter-Reifen immer nur so lange verwenden, bis sie merklich an Elastizität verlieren. Hierzu kannst Du Deinen Mechaniker um Rat fragen. Denn nur wenn die Reifen elastisch sind, haben sie eine gute Laufeigenschaft. Zudem lässt sich dadurch auch vermeiden, dass sie platzen. Denn das kann unter Umständen sehr gefährlich sein. Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest Du Deine Winter-Reifen spätestens nach sechs Jahren gegen neue Modelle austauschen. Das gilt auch für den Fall, wenn die Profiltiefe eigentlich noch ausreichend ist.

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe bei Winterreifen von 1,6 Millimetern. Besser ist es jedoch, wenn diese etwas höher ausfällt. Der ADAC empfiehlt eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern. Dadurch hast Du auf allen Untergründen einen sehr guten Halt.

Wie hoch der ideale Reifen-Druck letztlich sein sollte, hängt in erster Linie von dem jeweiligen Reifen und zudem auch von der Beladung des Autos ab. Du findest alle wichtigen Informationen hierzu in Deinem Tankdeckel, in der Anleitung und auch am sogenannten Holm Deiner Fahrertür. Da Du den Druck bei einer langen Kältephase nicht immer wieder anpassen kannst, solltest Du ihn um 0,2 bis 0,3 Bar erhöhen.

Wenn Du einen Winterreifen kaufen willst, solltest Du natürlich wissen, woran Du einen solchen erkennen kannst. Zumeist befindet sich auf ihm eine der oben erwähnten Kennzeichnungen, wovon M+S sicherlich die gängigste ist. Teilweise ist der beste Winterreifen aber auch mit einem Schneeflockensymbol oder einem Berg mit dem Schneeflockensymbol gekennzeichnet.

 Ja, grundsätzlich spricht nichts dagegen, auch im Sommer mit Winter-Reifen zu fahren. Allerdings ist dies nicht gerade zu empfehlen. Denn bei warmen Bedingungen und einer trockenen Straße sind Winter-Reifen in Sachen Bremsweg deutlich schlechter als Sommer-Reifen. Dies solltest Du immer beachten und genau überlegen, ob ein Wechsel nicht doch besser wäre.

Wenn Du Deine Winterreifen wechseln musst, gibt es diverse Methoden, diese zu entsorgen. Der normale Hausmüll ist hierbei keine Alternative. Denn Reifen bestehen unter anderem auch aus Gummi und verschiedenen High-Tech-Teilen, die immer fachgerecht entsorgt werden müssen. Hierfür bringst Du sie zum Beispiel zu einem Fach-Betrieb, der sich auf diese Arbeit spezialisiert hat. Teilweise können die alten Reifen sogar recycelt werden, was der Umwelt entgegenkommt. Aber auch viele Werkstätten nehmen die alten Räder entgegen und entsorgen sie entweder umsonst oder gegen eine kleine Gebühr.

Darüber hinaus kannst Du sie auch zu Wertstoffhöfen bringen, die die Reifen umweltgerecht und nach allen gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben entsorgen. Wenn Du Dir ein neues Auto kaufst und noch sehr gut erhaltene Winterreifen mit einem guten Rest-Profil besitzt, kannst Du diese auch privat gegen eine geringe Gebühr weiter verkaufen, indem Du zum Beispiel eine Anzeige bei einer Kleinanzeigen-Seite schaltest. Dadurch kannst Du Dir Kosten für die Entsorgung sparen und verdienst sogar noch ein wenig Geld.

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