Wenn der Herbst beginnt und vor allem langsam der Winter vor der Türe steht, ist es die beste Zeit, um sich um neue Sommerreifen zu kümmern. Die lager müssen für die Winterreifen freigeräumt werden, was häufig zu besonders attraktiven Angeboten führt.

Zu diesem Zeitpunkt, aber natürlich auch dann, wenn Du Dich kurzfristig zum kauf von Sommerreifen kümmerst, ist es sehr wichtig, sich mit den verschiedenen Möglichkeiten und Marken zu beschäftigen. Das Angebot auf dem Markt ist dabei so groß, dass Du eventuell schnell den Überblick verlieren kannst. Für die richtigen reifen ist es aber besonders wichtig, eben diesen Überblick zu behalten und sich für die richtigen und somit sicheren Modelle zu entscheiden. Dabei ist immer zu beachten, dass die Größe der reifen zum Auto passt. Die im Folgenden beschriebenen Sommerreifen 225 50 R17 weisen dabei laut der Bezeichnung eine Reifenbreite von 225 mm, einen Reifenquerschnitt von 50 % und eine Felgendurchmesser von 17 Zoll auf. Ob diese Reifen die richtigen für Dein Auto sind, kannst Du dem Fahrzeugschein oder der Bedienungsanleitung des Autos entnehmen. Welche Möglichkeiten es für solche Reifen gibt und welche Eigenschaften besonders beachtet werden sollten, um den Fahrspaß und die Sicherheit zu fördern, wird in den folgenden Kapiteln näher erläutert.

Top 3 Sommerreifen 225/50 R17

Die Auswahl solcher Reifen ist sehr groß und deshalb ist es immer wichtig, vor einem Kauf verschiedene Varianten gegenüber zu stellen. Für die Sommerreifen 225/50 R17 werden im Folgenden drei besonders attraktive Modelle vorgestellt, damit Du vorab einen ersten Eindruck und eine optimale Auswahl hast, um bei allen Möglichkeiten nicht sofort den Überblick zu verlieren. Bei den beschriebenen Varianten handelt es sich ausnahmslos um Reifen, die in einem Sommerreifen Test 225/50 R17 immer als empfehlenswerte Varianten erkannt werden und somit eine gute und sichere Fahrt garantieren.

Sommerreifen 225/50 R17 Test
Abbildung
1. Platz
Testsieger
2. Platz
3. Platz
Preis-Tipp
Modell Barum Bravuris 3HM Bridgestone Potenza S001 RFT Hankook Ventus V12 Evo 2
Hersteller BARUM Bridgestone HANKOOK
Ergebnis
Testsieger
Barum Bravuris 3HM
1,2
Sommerreifen 225/50 R17 Test
(01/2021)
2. Platz
Bridgestone Potenza S001 RFT
1,3
Sommerreifen 225/50 R17 Test
(01/2021)
Preis-Tipp
Hankook Ventus V12 Evo 2
1,5
Sommerreifen 225/50 R17 Test
(01/2021)
Kundenbewertung
Reifendimension
225/50 R17
225/50 R17
225/50 R17
Kraftstoffeffizienzklasse
E
E
C
Nasshaftungsklasse
C
C
B
Rollgeräusch
72 dB
71 dB
70 dB
Runflat-Technologie
clear
clear
clear
Tubeless-Reifen
clear
clear
clear
Aquaplaning-Sicherheit
done
done
done
Versch. Größen
done
done
done
Vorteile
  • Sehr Laufruhig
  • Felgenschutz
  • Kurze Bremswege
  • Gute Aquaplaning-Reserven
  • Gut auf trockener Fahrbahn
  • Leicht beherrschbar
  • Trocken sehr gutes Bremsen
  • Auf Nässe überdurchschnittlich
Nachteile
  • Schwächen bei Nässe
  • Relativ schwach auf Nässe
  • Hoher Rollwiderstand
  • Defizite im Längs-Aquaplaning
Fazit
format_quoteSuper Sommerreifen!
format_quoteEin ausgewogener Reifen
format_quoteEin guter Reifen
Angebote

1. Barum Bravuris 3HM 225 50 R17

Mit diesen Sommerreifen 225 50 R17 erhalten sie einen Satz Reifen, für alle Fahrzeugklassen ein sportliches und sicheres Fahren ermöglicht. Das Unternehmen Barum steht immer für eine Produktion von qualitativ wertvollen und gleichzeitig aber auch preiswerten Reifen. Dank einer flachen Kontur werden der Verschleiß und vor allem der Gummiabrieb in Grenzen gehalten, sodass sich die Reifen immer durch eine hohe Laufleistung auszeichnen. Dabei sind sie allerdings der Kraftstoffeffizienzklasse E zuzuordnen, die nicht zu den besten Klassen gehört.

In Sachen Lautstärke erreicht der Reifen mit einem entsprechenden Messwert von 72 Dezibel dagegen die attraktive Klasse 2 des externen Rollgeräuschs, sodass die Reifen auch außerhalb für die Umgebung einen positiven akustischen Nebeneffekt mitbringen. Ein bemerkenswertes Merkmal ist auch die Tatsache, dass der Reifen, der der Nasshaftunglasse C zugeordnet wird, für sehr kurze Bremswege sorgt, auch wenn es sich um nasse Fahrbahnen handelt. Das ist auf den optimalen Grip des Reifens zurückzuführen, der auch ein Grund dafür ist, dass diese Variante der Sommerreifen auch durch ein tolles und präzises Handling sowie durch einen allzeit attraktiven Geradeauslauf bei allen Witterungsbedingungen beeindruckt.

Wichtig für die optimale Anpassung und Ausrichtung der Reifen an das eigene Fahrzeug und auch das persönliche Fahrverhalten sind zum einen der Traglastindex von 98, der für eine maximale Tragfähigkeit von bis zu 750 Kilogramm steht, sowie der Geschwindigkeitsindex von V, die eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 240 Kilometer in der Stunde erlaubt. Auch bei einem Test von ACE Lenkrad (02/2014) konnten diese Reifen mit dem optimalen Ergebnis bzw. Qualitätsurteil „Empfehlenswert“ abschließen.

2. Bridgestone Potenza S001 RFT 225 50 R17

Diese Sommerreifen 225 50 R17 sind die perfekte Wahl, wenn Du Dich auch gerne sportlich und schneller über die Straßen bewegen möchtest. In allen Belangen begünstigen diese Sommerreifen 225 50 R17 eine tolle Haftung auf der trockenen Straße und jederzeit eine ausgezeichnete Kontrolle des Fahrzeugs. Die Reifen sind aber nicht nur auf trockener Straße optimal, sondern bieten mit der Nasshaftungsklasse C auch ein sicheres Fahrverhalten auf nassen Fahrbahnen. Beeindruckend ist dabei vor allem die tolle Aquaplaningsicherheit, die insbesondere durch die breiten Profilrillen unterstützt wird. Hierbei kann das Wasser schneller abgeleitet werden, sodass auch nasse Straßen nie zu einem Problem werden und die reifen immer sicher auf der Fahrbahn bleiben. Die Reifen werden der Kraftstoffeffizienzklasse E zugeordnet, während als Messwert des externen Rollgeräuschs 71 Dezibel ermittelt wurden, wodurch sich der Reifen als nicht störend für die Umgebung erweist und deshalb auch zurecht in die Klasse 2 des externen Rollgeräuschs einsortiert werden. Die Schulterblöcke sind versteift und breit und bewirken dadurch vor allem in Kurven einen exzellenten Grip, wodurch die Reifen immer auch für einen herausragenden Fahrspaß sorgen und dabei auch die Bremskraft immer optimal unterstützt und verbessert wird. Auch das Ansprechverhalten beim Lenken überzeugt durch Präzision und die dezentrale Anordnung der umlaufenden Profilrippe ist ein weiterer Grund dafür, weshalb diese Reifen vor allem auch bei höheren Geschwindigkeiten für ein hohes Maß an Sicherheit und einer optimale Stabilität sorgen.

  • Kraftstoffeffizienz: C
  • Nasshaftung: B
  • Geräuschemission: 71 db
  • Spezifische Eigenschaften: Run Flat

3. Hankook Ventus V12 Evo 2 225 50 R17

Bei dieser Variante für Sommerreifen 225 50 R17 handelt es sich um einen optimalen Ultra High Performance Reifen, der sich durch zahlreiche verbesserte Eigenschaften auszeichnet. So verfügt der Reifen über einen optimierten Rollwiderstand, was zu einem leichteren Fahrgefühl und einen verringerten Kraftstoffverbrauch führt. Der Reifen wird dabei in die Rollwiderstandsklasse C eingegliedert. Zudem wirken bei dem Reifen die innovativen S-Pitch und Stealth Technologien, die dazu führen, dass die Geräuschentwicklung des Reifens sehr in Grenzen gehalten wird und einen Wert von nur 70 Dezibel erreicht und zur Klasse 2 des externen Rollgeräuschs führt. Die Aqua Jet Drainage Technologie beschleunigt die Ableitung von Wasser, was dem gefährlichen Aquaplaning entgegenwirkt. Hier besticht der Reifen durch die Nasshaftungsklasse B. Zudem sorgt das Cooling System für eine bessere Wärmeableitung. Wichtige VAI Schulterverschleiß-Indikatoren und attraktive Handlingseigenschaften machen den Reifen zusätzlich empfehlenswert. Außerdem ist er mit einer hilfreichen Schutzleiste für die Felgen ausgestattet. Die angebotenen Reifen dieses Modells sind nicht älter als 36 Monate.

Reifen wechseln? - Kommt aufs Profil an

Der Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen – ungefähr nach der O bis O Regel – ist das eine. Nicht zu unterschätzen ist aber auch der Wechsel der Sommerreifen 225 50 R17 an sich gegen neue Modelle. Hier schreibt der Gesetzgeber vor, dass Reifen nicht mehr für die Teilnahme am Straßenverkehr zugelassen sind, wenn die Tiefe des Restprofils einen Wert von 1,6 Millimeter unterschreitet und somit keine ausreichende Verkehrssicherheit mehr bietet. Ein Verstoß gegen diese Vorschrift durch Weiterfahren mit einem geringeren Profil kann zu einem Punkt in Flensburg und einer Strafe von 60 Euro führen. Kommt es sogar zu einer Gefährdung Dritter können auch Bußgelder von 75 Euro oder 90 Euro verhängt werden.

Beim Kauf haben die Sommerreifen 225 50 R17 meistens eine Profiltiefe von sieben bis neun Millimeter.

Eine attraktive Möglichkeit, die aktuelle Tiefe des Profils Deiner Reifen schnell zu testen, ist die Hinzunahme einer 1 Euro Münze. Natürlich kommt es dabei nicht zu einer exakten Millimeterangabe, aber ein erster Eindruck wird möglich, um schnell zu erkennen, ob ein Wechsel der Sommerreifen 225 50 R17 notwendig wird. Die Münze besitzt einen goldenen Rand, welche drei Millimeter breit ist. Steckt man die Münze in das Profil der Reifen und ist der goldene Rand nicht mehr zu sehen, kannst Du sicher sein, dass das Profil mindestens drei Millimeter tief ist und einer weiter sicheren Fahrt nichts im Wege steht.

Kann der Rand allerdings noch gesehen werden, solltest Du möglichst bald über einen Reifenwechsel nachdenken, um erst gar nicht in den gefährdeten Bereich der geforderten Mindesttiefe zu gelangen. Das ist schon deshalb wichtig, weil die gesetzliche Größe eigentlich schon viel zu gering ist und Du zu Deiner eigenen Sicherheit für die Sommerreifen 225/50 R17 eher die drei Millimeter als Grenze ansehen solltest. Bei Winter- und Ganzjahresreifen sollte das Profil sogar eher die Marke von vier Millimeter nicht unterschreiten. Auch wenn nur ein Reifen die Profiltiefe nicht mehr erreicht, sollten zumindest beide Reifen einer Achse und nicht nur der eine gewechselt werden, um die Fahrstabilität zu erhalten.

Die Reifenalterung

Reifen bestehen aus einer Gummimischung, deren Eigenschaft auch darin besteht, dass dieses Material nach und nach aushärtet. Das kann zu einer Verschlechterung der Haftung und zu einem verlängerten Bremsweg führen. Zudem fängt das Gummi mit dem Alter an zu brechen und auch die Verringerung des Profils sorgen dafür, dass Reifen nicht ewig alt werden sollten, bevor Du sie durch neue ersetzt. Sommerreifen sollten maximal acht bis zehn Jahre eingesetzt werden, wobei eine hohe Fahrleistung von zum Beispiel über 40.000 Kilometer im Jahr eher schon zu einem notwendigen Wechsel nach drei bis vier Jahren führt.

Gerade weil es bei der großen Auswahl an Reifen auf dem Markt häufig auch dazu kommen kann, dass Artikel länger in den Regalen oder Lagern liegen, ist es bei einem Kauf sehr wichtig, dass Du darauf achtest, dass die gewählten Produkte nicht zu alt sind. Ganz neu müssen die Reifen aufgrund der fachgerechten Lagerung nicht sein, das Alter sollte beim Kauf allerdings zwei Jahre nicht überschreiten.

Das Alter eines Reifens kannst Du jederzeit an der so genannten DOT Nummer ablesen, die ihren Namen vom US-amerikanischen Verkehrsministeriums erhalten hat, welches damals diese Nummer einführte. Die Nummer ist an der Flanke des Reifens zu finden und was das Produktionsdatum betrifft, handelt es sich dabei um die letzten vier Ziffern diese Nummer. Die ersten beiden Ziffern stehen dabei für die Kalenderwoche und die letzten beiden Ziffern für das Kalenderjahr. Die Ziffern 2318 würden also bedeuten, dass die Reifen in der 23. Kalenderwoche des Jahres 2018 hergestellt wurden.

Das EU-Reifenlabel

Schon im Jahr 2012 wurde von der Europäischen Union das so genannte EU-Reifenlabel zur Pflicht gemacht, welches bei zu verkaufenden Reifen eindeutig sichtbar gemacht werden muss. In Ausstellungsräumen muss dieses Label zum Beispiel entweder auf den Reifen oder in unmittelbarer Nähe der Reifen zu lesen sein. An anderen Stellen, wie zum Beispiel im Internet, muss die Information ebenfalls offen und schnell zugänglich sein. Zudem soll sie auf einer späteren Rechnung wiederholt werden, damit Du nach einem Kauf immer nachlesen kannst, welche Daten für Deinen Reifen gelten. Diese Daten betreffen die folgenden verschiedene Kriterien, welche von den Produzenten der Reifen selber durchgeführt werden, um die entsprechenden Angaben machen zu können, die einen direkten Vergleich mit anderen Reifen ermöglichen.

Der Rollwiderstand trifft eine Aussage darüber, wie einfach der Reifen auf der Straße rollt.

Er ist daher auch sehr eng verbunden mit dem Kriterium des Kraftstoffverbrauchs, denn je leichter dem Reifen das Rollen fällt, desto weniger Kraftstoff wird für die Bewegung benötigt. Der Rollwiderstand eines Reifens wird in die Klassen A bis C sowie E bis G unterteilt, wobei die Klasse A die beste Klasse mit dem geringsten Widerstand bedeutet.

Die Nasshaftung ist ein wichtiger Aspekt, um sich auch auf feuchten und nassen Fahrbahnen sehr sicher zu fühlen und eine Angst vor Aquaplaning haben zu müssen. Gemessen wird hier der Bremsweg auf nassen Fahrbahnen, wonach dann eine Einteilung in die Klassen von A bis F erfolgt, wo auch die Klasse A das beste Ergebnis bedeutet. Hier kann es zu Unterschieden im Bremsweg von bis zu 30 Prozent kommen.

Das Außengeräusch oder Rollgeräusch ist auch ein wichtiger Punkt, um möglichst wenig Geräusche außerhalb des Fahrzeugs zu produzieren und somit auch Rücksicht auf die Umgebung zu nehmen. Bei den meisten und empfehlenswerten Reifen kommt es zu einer Lärmentwicklung, die um die 70, 71 und 72 Dezibel erreicht.

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