Dashcam Test

Dashcam Test 2021

Top 5 Autokameras im Vergleich

Dashcam Test
Abbildung
1. Platz
Testsieger
2. Platz
3. Platz
4. Platz
Preis-Tipp
5. Platz
Modell Vantrue N2 Pro Dual Flylinktech CD10 iTracker GS6000-A12 Apeman C570 Aukey DR02
Hersteller VANTRUE FLYLINKTECH iTracker APEMAN AUKEY
Ergebnis
Testsieger
Vantrue N2 Pro Dual
1,2
Dashcam Test
(01/2021)
2. Platz
Flylinktech CD10
1,3
Dashcam Test
(01/2021)
3. Platz
iTracker GS6000-A12
1,5
Dashcam Test
(01/2021)
Preis-Tipp
Apeman C570
1,6
Dashcam Test
(01/2021)
5. Platz
Aukey DR02
1,8
Dashcam Test
(01/2021)
Kundenbewertung
Sichtwinkel
310°
170°
126°
170°
170°
Speicher
256 GB
32 GB
128 GB
32 GB
128 GB
Auflösung
2560 x 1440 Pixel
1980 x 1080 Pixel
2560 x 1440 Pixel
4032 x 3024 Pixel
1920 × 1080 Pixel
Abmessungen
-
-
3,3 x 11,3 x 4,8 cm
-
77 x 51 x 37 mm
Gewicht
381 g
290 g
549 g
440 g
322 g
GPS
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Display
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WLAN
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Mikrofon
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USB
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Vorteile
  • Bildqualität
  • Zweite Kamera
  • Kompaktes Gehäuse
  • Klein
  • Einfache Bedienung
  • Leichte Bedienung
  • Funktionsumfang
  • GPS
  • Aufnahmen
  • Stabile Autohalterung
  • Aufnahmen
  • Integriertes Mikrofon
Nachteile
  • Kein integriertes GPS
  • Kein integriertes GPS
  • App ausbaufähig
  • Kein integriertes GPS
  • Kein integriertes GPS
  • Kein Akku-Betrieb
Fazit
format_quoteGute Leis­tung in kom­pak­tem Gehäuse
format_quoteAuto Kamera mit Nachtsicht
format_quote Kom­pakte Das­h­cam mit guten Bil­dern
format_quoteGute Dashcam für einen guten Preis
format_quoteGünstige Kamera mit Basisfunktionen
Angebote

Dashcam - Kaufkriterien, Rechtslage & Hersteller

Dashcams können im besten Fall Hinweise auf flüchtende Unfallverursacher geben.

Jeden Tag gibt es auf deutschen Straßen und Autobahnen Unfälle, die zu Streit unter den Beteiligten über die Schuldfrage führen. Ein wachsender Prozentsatz von Autobesitzern entschließt sich daher zum Kauf einer Dashcam. Diese Kamera für das Auto zeichnet entweder die gesamte Fahrt oder Teile davon auf und wird somit zu einem unabhängigen Zeugen. Die Bilder sind unbestechlich und können auch Hinweise auf flüchtende Unfallverursacher geben. Welche Eigenschaften Ihnen beim Kauf einer Autokamera besonders wichtig sein sollten und ob die Aufnahmen auch rechtlich erlaubt sind, erfahren Sie im folgenden Dashcam Ratgeber.

Was unterscheidet eine Dashcam von anderen Kameras?

Dashcams zeichnen das Verkehrsgeschehen aus der Sicht des Fahrers auf.

Das Wort Dashcam stammt aus der englischen Sprache und wird aus den zwei Worten „Dashboard“ und „Camera“ gebildet. Die Kameras wurden speziell dafür entwickelt auf dem Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe das Verkehrsgeschehen aus der Sicht des Fahrers aufzuzeichnen.

Die Größe der Dashcams ist im Vergleich mit anderen Kameras deutlich geringer, was dazu dient die Sicht des Fahrers nicht einzuschränken. Gleichzeitig sind die Kameras in der Lage weite Winkel sowie Aufnahmen in hochauflösender Qualität aufzuzeichnen. Das erleichtert die Klärung der Schuldfrage, damit Sie nicht auf den Kosten eines nicht von Ihnen verursachten Unfalls sitzen bleiben.

Die aktuelle Rechtslage in der BRD

Die Verwendung von Dashcams galt lange Zeit als rechtliche Grauzone.

Die rechtliche Situation in Deutschland für die Verwendung von Dashcams galt lange Zeit als Grauzone. Inzwischen gibt es vereinzelt Urteile, die mehr Licht ins Dunkel gebracht haben und die Frage, ob Dashcams erlaubt sind, klarer beantworten. Hier einige Beispiele zur aktuellen Rechtslage.

Geltende Urteile bestätigen den Nutzen der Kameras

Das erste Urteil zu Dashcams, welches bundesweit für Schlagzeilen sorgte, war das Urteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe vom 15. Mai 2018. Der Inhalt des Urteilsspruchs besagt:

Die Aufnahmen einer Dashcam gelten durchaus als gerichtsverwertbar.

Der Bundesgerichtshof stellt damit in dieser speziellen Konstellation die Rechte am eigenen Bild hinter der Klärung des Sachverhalts an.

Zu dieser Auffassung kam auch das Amtsgericht München in einer Urteilsfindung. Eine abweichende Meinung vertritt dagegen das Verwaltungsgericht Ansbach, welche die Aufnahmen als Beweismittel ablehnte. Sind Sie in einem Unfall involviert, ist es dennoch wichtig die Existenz der Bilder vor der Polizei und dem Gericht anzugeben, damit strittige Punkte mitunter schneller zu einer Klärung kommen.

Der Datenschutz ist rechtlich der größte Stolperstein

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Datenschutz bei der Verwendung einer Dashcam. Grundsätzlich besitzt jeder Mensch das Recht am eigenen Bild, wodurch es der Erlaubnis bedarf Fotos und Videos einer Person anzufertigen. Im Straßenverkehr ist dies so gut wie unmöglich, wodurch die Loop-Aufnahmen der Kameras nicht gestattet sind. Hierbei handelt es sich um die Daueraufzeichnung, wobei das gesamte Geschehen permanent aufgezeichnet wird. Die temporären Aufnahmen sind dagegen ebenso gestattet, wie die zeitlich beschränkte Aufzeichnung des geparkten Fahrzeugs auf Parkflächen oder in Parkhäusern.

Rechtlich untersagt ist dagegen aus Gründen des Datenschutzes die Veröffentlichung der Bilder im Internet.

Dies gilt auch für die selbstständige Suche nach Fahrzeughaltern, die Beschädigungen am eigenen Fahrzeug verursacht und sich vom Unfallort entfernt haben. Das Recht am eigenen Bild schützt diese Personen vor einer Veröffentlichung der Bilder und Aufnahmen.

Wichtige Kriterien für den Kauf einer Autokamera

Dashcams unterscheiden sich in ihren Produktmerkmalen.

Ein ganz wichtiger Bestandteil in jedem Dashcam Test sind die vorhandenen Produktmerkmale. Diese fallen bei den Kameras sehr unterschiedlich aus, wodurch es noch entscheidender ist, zur Auswahl der Dashcam zunächst mehr über diese Eigenschaften zu erfahren.

Display

Eine Dashcam kann sowohl mit als auch ohne Display hergestellt werden. Das Display dient im Wesentlichen der direkten Überprüfung der Aufnahmen. Dadurch gelingt es Ihnen die passende Position innerhalb des Autos zu finden oder auch das Abspielen bereits gespeicherter Bilder. Während der Fahrt ist es ratsam das Display auszuschalten. Der Bildschirm lenkt den Fahrer dadurch nicht ab und auch die Akkulaufzeit reicht über einen längeren Zeitraum.

Auflösung

Die beste Dashcam erhält diesen Titel nur, wenn auch die Aufnahmen klar zu erkennen sind. Ist eine Dashcam nicht HD Ready ist vom Kauf abzuraten. Die Auflösung ist bei diesen Modellen oft nicht ausreichend, um zum Beispiel die Kennzeichen geflüchteter Fahrzeuge zu erkennen. Mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel ist es dagegen deutlich einfacher zu erkennen, wer die Schuld an einem Unfall trägt.

Bewegungserkennung

Eine Dashcam mit Bewegungssensor aktiviert die Aufnahme, sobald eine Bewegung in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs registriert wird. Hierbei handelt es sich um Personen ebenso wie Fahrzeuge. Verschätzt sich ein Fahrer beim Ausparken und berührt Ihr Fahrzeug, haben Sie den Videobeweis in der Hand, selbst wenn der Fahrer sich aus dem Staub macht.

G-Sensor

Bei Erschütterung wird die aktuelle Aufnahme als Notfallaufnahme markiert und damit vor Überschreibung geschützt.

Der G-Sensor dient der Speicherung potenzieller Unfallbilder. Registriert der Sensor ein plötzliches Abbremsen, welches vom regulären Bremsvorgang deutlich abweicht, wird die Aufnahme so eingestellt, dass die Bilder nicht mehr automatisch überspielt werden.

Haben Sie nach einem schweren Verkehrsunfall erst Tage später die Möglichkeit auf die Bilder der Dashcam zuzugreifen, ist sichergestellt, dass die Aufnahmen des Unfallhergangs noch aufzufinden sind.

GPS

Enthält die Kamera GPS, ist es möglich zusätzlich zu den Bildern auch die gefahrene Geschwindigkeit zu sehen. Damit können Sie beweisen, dass Sie das Tempolimit nicht überschritten haben oder Sie nicht durch das plötzliche Abbremsen an einem Auffahrunfall die Schuld tragen.

Speichermedium

Als Speichermedium kommen in den Kameras entweder SD oder auch Micro SD Karten zum Einsatz. Welche Karten akzeptiert werden, hängt vom Modell ab. Vor dem Kauf ist ein Vergleich der einzelnen Angebote hilfreich, wenn Sie bereits über ein Speichermedium verfügen. Diese gehören nur selten zum Lieferumfang und müssen zusätzlich erworben werden.

Design

Das Design zeichnet sich auch durch die Befestigung der Kameras im Innenraum des Autos aus. Mit einem Saugnapf lassen sich die Kameras flexibel an der Windschutzscheibe befestigen und auch wieder entfernen. Das erleichtert die Nutzung in mehreren Fahrzeugen oder auch dem Mietwagen im Urlaub.

Nachtsicht

In der Nacht ist das Risiko am größten auf alkoholisierte oder übermüdete Fahrer zu treffen. Die Nachtsichtfunktion einer Dashcam funktioniert auf Basis einer Infrarot LED Beleuchtung. Diese sorgt für klare Aufnahmen, ohne im Straßenverkehr selbst zu einer Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer zu werden.

Dual-Kameras

Dual-Kameras bestehen aus zwei getrennten Kameras, die jeweils an der Front- und Heckscheibe angebracht werden. Dies hat sich nach Auffahrunfällen für viele Autofahrer bereits bezahlt gemacht. Auf den Bildern lässt sich sehr gut erkennen, dass die Fahrer zum Beispiel durch den Blick auf das Handy abgelenkt waren. Wird eine Mitschuld unterstellt, ist es sehr einfach die Aufnahmen als Gegenbeweis vorzulegen.

Wide-Dynamic-Range

Die Wide-Dynamic-Range Technologie kommt zum Einsatz, um bei verschiedenen Lichtverhältnissen für klar erkennbare Bilder zu sorgen. Zu dunkle Bereiche werden in den Aufnahmen aufgehellt, während ein zu starker Lichteinfall abgemildert wird, um keine Zweifel an der Darstellung auf dem Display zu lassen.

Bekannte Hersteller von On-Board-Kameras

Die verschiedenen Dashcams können so unterschiedlich sein wie ihre Hersteller.

Hinter einer Dashcam im Auto können dutzende verschiedener Hersteller stehen. Nachfolgend finden Sie drei Marken, die bereits seit längerem mit einer konstant hochwertigen Qualität von sich reden machen.

Garmin

Garmin hat sich in der Vergangenheit zuerst einen Namen durch die Herstellung von Navigationsgeräten gemacht. Durch deren Erfolg beflügelt, stellt die Schweizer Marke mittlerweile auch Kameras für Fahrzeuge her. Diese zeichnen sich durch eine automatische Speicherung aller registrierten Unfälle sowie weiterer praktischer Funktionen wie zum Beispiel Fahrspurassistenten und die Möglichkeit Schnappschüsse zu speichern aus.

Die Dashcam gewinnt immer mehr an Beliebtheit, um anhand der Videoaufnahmen im teilweise immer undurchsichtigeren Straßenverkehr im Falle von Unfällen schnell nachweisen zu könn...
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iTracker

Das aus Oldenburg stammende Unternehmen iTracker setzt auf permanente Neuerungen und bringt daher jährlich neue Modelle auf den Markt. Neben regulären Angeboten für den Frontblick werden auch duale Kamerasysteme angeboten, welche alles aufnehmen, was sich hinter dem Fahrzeug abspielt. Die Produkte sind in verschiedenen Preissegmenten erhältlich und damit für jedes Budget geeignet.

In der Herstellung von Fahrzeugkameras gehört iTracker zu einer der bekanntesten Marken in Deutschland. Der Hersteller ist bekannt für seine sehr kleinen und unauffälligen Desig...
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Rollei

Das Hamburger Unternehmen Rollei ist bereits durch die Herstellung von Kameras und vielen weiteren Produkten rund um die Fotografie ein Begriff. Die Marke legt großen Wert auf eine einfache Handhabung und eine hohe Auflösung. Weitere Eigenschaften wie GPS-Funktion, Bewegungssensor oder Parküberwachung schützen das Fahrzeug auch in der Abwesenheit der Eigentümer.

Der Straßenverkehr wird immer unübersichtlicher. Immer mehr Autos auf den Straßen, immer mehr Hektik und kurze Unaufmerksamkeiten sorgen immer häufiger für Unfälle, bei denen...
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Tipps für die Montage der Dashcam

Beim Anbringen einer Dashcam ist darauf zu achten, dass die Sicht des Fahrers nicht eingeschränkt wird.

Der wichtigste Faktor für die Montage einer Dashcam stellt die beste Positionierung der Kamera dar. Das eingefangene Bild sollte die Sicht des Fahrers im Auto widerspiegeln. Gleichzeitig darf die Sicht nicht eingeschränkt sein, um selbst auf plötzliche Hindernisse angemessen reagieren zu können.

Handelt es sich um eine Dashcam ohne Kabel, ist es relativ einfach die Kamera hinter dem Rückspiegel zu platzieren. Hier stört die Kamera nicht und hat dennoch das Geschehen immer fest im Bild. Modelle mit Saugnapf haften am besten auf sauberen und fettfreien Oberflächen. Dadurch ist es sinnvoll zunächst die Scheibe zu reinigen, um die Kamera auch in brenzligen Fahrsituationen nicht zu einer Gefahr für die Menschen im Fahrzeug werden zu lassen.

FAQ

Der beste Platz für eine Dashcam mit Akku liegt in der Nähe des Rückspiegels. Hier ist die Sicht der Linse optimal und das Ladekabel kann leicht zum Aufladen verwendet werden. Zusätzlich ist es wichtig die Kamera etwas versteckt anzubringen. Nach einem Unfall können Menschen, welche die Schuld tragen, mitunter irrational reagieren und versuchen die Kamera in ihren Besitz zu bringen um die Beweise der Schuld zu löschen. Es ist daher immer ratsam die Aufnahmen nur der Polizei gegenüber zu erwähnen und den Unfallgegner mit dieser Information nicht in die Enge zu treiben.

Möchten Sie keine Dashcam kaufen, sondern einfach Ihr Smartphone zu diesem Zweck nutzen, stehen verschiedene Apps zur Auswahl. Diese sind im Vergleich zu den Kameras für Fahrzeuge günstiger oder stehen sogar kostenlos zum Download bereit. Die günstigen Preise sind leider aktuell noch einer der wenigen Vorteile, die für diese Aufzeichnung sprechen. Für eine beweiskräftige Aufzeichnung von Unfallvideos ist es besser eine Fahrzeugkamera zu kaufen und von der bereits bei Modellen an 100 Euro sehr guten Qualität zu profitieren.

Das GPS dient der Standortermittlung und sorgt dafür, dass sowohl die Geschwindigkeit als auch die Länge der Strecke erfasst bleiben. Mit dem GPS ist es daher durchaus möglich nachzuweisen nicht an einem Unfall beteiligt gewesen zu sein. Manchmal führt die Nennung eines falschen Kennzeichens zu einer Beschuldigung. Mit dem GPS ist es einfach nachzuweisen, an welchem Ort sich das Fahrzeug zur Tatzeit tatsächlich aufgehalten hat.

Ein zweiter Verwendungszweck einer Dashcam mit GPS ist die Möglichkeit den Wagen zu orten. Das hilft sowohl vergesslichen Personen den Parkplatz des Fahrzeugs wiederzufinden als auch nach einem Diebstahl dem aktuellen Aufenthaltsort des eigenen Fahrzeugs auf die Spur zu kommen.

Die Bilder aus einer Full HD Dashcam tragen dazu bei Details besser ersichtlich zu machen und den wahren Unfallhergang zu ermitteln. Für die Gerichtsverwertbarkeit ist die hohe Auflösung sehr wichtig, da ansonsten nicht zu 100 % zu belegen ist, ob ein Verkehrsteilnehmer sich wirklich rechtswidrig verhalten hat. Die Auflösung in High Definition erlaubt auch die Vergrößerung der Bilder, um dadurch den Unfallverursacher zweifelsfrei zu identifizieren. Dieses Geld ist bei Unfällen mit Sachschaden wirklich gut investiert.

Je nach Alter des Modells können die Kameras mit einer SD Karte bis zu 32 GB bzw. 64 GB ausgestattet werden. Diese speichern die aufgezeichneten Daten und überschreiben die Daten auch wieder sobald neuer Speicherplatz benötigt wird. Aufgrund des H.264-Standards kann die Karte auch auf dem PC oder Laptop ausgelesen werden. Das erlaubt es Unfallaufnahmen als Kopie zu speichern, um diese der Polizei, dem Anwalt oder den Versicherungen zu übermitteln.

Der Besitz einer Dashcam ist in Deutschland erlaubt, dennoch besteht die Möglichkeit, dass die Kamera während einer Polizeikontrolle beschlagnahmt wird. Grund darf jedoch nicht der Besitz, sondern nur die Beweissicherung sein. Fällt ein Fahrer aufgrund einer überhöhten Geschwindigkeit oder unsicheren Fahrweise auf, dienen die Bilder aus der Kamera als Beweismaterial. Gleiches gilt nach einer versuchten Unfallflucht. Oft sind die Fahrzeuge aufgrund der Beschädigungen leicht zu erkennen, sodass auch in diesen Fällen eine Beschlagnahmung erfolgt, bevor der Fahrer die Möglichkeit erhält die Videos verschwinden zu lassen.

Die zeitliche Begrenzung der Speicherung einer Dashcam steht in direktem Zusammenhang mit der Speicherkapazität der SD Karte sowie der Datenrate. 16 GB Speicherkarten zeichnen durchschnittlich zwischen zwei und vier Stunden Videomaterial auf. Bei einer 32 GB Speicherkarte liegen die Aufnahmen bereits zwischen vier und acht Stunden. Die bisherige Erfahrung am Steuer erleichtert die Auswahl. Geraten Sie häufiger in brenzlige Situationen ist eine höhere Speicherkapazität sinnvoll, während in Regionen mit zum Großteil aufmerksamen und besonnenen Fahrern auch 16 GB vollkommen ausreichend sind.

Fazit

Dashcams können bei Unfällen oder Sachbeschädigungen entscheidende Beweise liefern.

Nach Unfällen kann auch die eigene Erinnerung schnell beeinträchtigt sein. Mit einer Dashcam steht zweifelsfrei fest, wie viel Schuld jeder der Unfallbeteiligten trägt.

Da Verkehrsdelikte die Gerichte sehr auf Trab halten, ist zudem anzunehmen, dass in Zukunft diese Beweismittel noch gefragter sein werden, um Verfahren schneller und kostengünstiger für alle Beteiligten beenden zu können.

Rechtliche Bedenken sollten daher dem Kauf einer Fahrzeugkamera nicht im Wege stehen.

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